Wochenplan zum Glücklichsein

wochenplan zum gluecklichsein
Gluecklich durch die Woche
Foto: Thinkstock

Happiness-Masterplan

Mies drauf? Dann ist es höchste Zeit für die 33”‰Glückstipps in unserem Happiness-Masterplan.Damit zaubern wir Ihnen in nur einer Woche ein Dauer-Grinsen ins Gesicht. Sie Glückliche!

Montag

7:30 Uhr: Den coolen Sommerhit runterladen!

Dieses eine Lied läuft im Radio und schon summen Sie selig mit – zum Beispiel „Happy“ von Pharrell Williams. Aber wieso eigentlich? „Musik regt das für Emotionen zuständige limbische System im Gehirn an“ , erklärt der Neurowissenschaftler Prof. René Hurlemann von der Uni Bonn. Heißt: Songs, mit denen wir positive Erlebnisse verbinden, aktivieren Dopamin-Neuronen und hellen – ZACK – sofort unsere Stimmung auf. Deshalb gilt: Ab jetzt starten Sie nur noch mit einer Guten-Morgen-Playlist in den Tag – und zwar happy!

Was Pharrell Williams glücklich macht

JOY: Ihr Mega-Hit „Happy“ bricht alle Rekorde. Wie wichtig ist Ihnen der finanzielle Erfolg bei einem Projekt?

Pharrell Williams: „Sagen wir mal so: Geld hilft, Träume zu verwirklichen. Aber es macht einen auch schnell blind für die Dinge, die wirklich zählen im Leben.“

Geben Sie uns ein Beispiel?

„Ich war früher als Produzent extrem erfolgreich, etwa für Britney Spears. Damals dachte ich, Glück kann man kaufen, und ich hatte alles im Überfluss: Frauen, Häuser, Autos, Goldketten. Happy war ich trotzdem nicht. Das änderte sich erst, als meine Frau Helen und mein Sohn Rocket in mein Leben traten. Heute ist es das Größte für mich, dass ich die Dinge, die ich erlebe, mit den beiden teilen darf.“

Ihr Tipp gegen schlechte Laune?

„Einfach mal einen Baum umarmen. Ich weiß, das hört sich völlig verrückt an. Aber es funktioniert!“

20:00 Uhr: Liebes Glücks-Tagebuch …

Grübeln Sie abends auch oft darüber, was den Tag über so alles schiefgelaufen ist? Schluss damit! Notieren Sie lieber täglich drei Glücksmomente in einem Notizbuch (Kompliment vom süßen Kellner ...). Das hilft, positiver zu denken!

Dienstag

12:00 Uhr: Einfach richtig Danke sagen!

Wer etwas für sich tun will, sollte etwas für Andere tun. Beispiel: Machen wir unserer Lieblingskollegin oder der besten Freundin ein Geschenk und sehen zu, wie sie beim Auspacken strahlt, freuen wir uns automatisch mit. „Verantwortlich dafür sind die Spiegelneuronen in unserem Hirn“, so Wissenschaftler Hurlemann. Und das Ganze funktioniert sogar ohne Geschenk! Also: „Danke, dass es dich gibt!“ auf eine hübsche Karte kritzeln – fertig ist das doppelte Glücksgefühl.

18:00 Uhr: Hot-Iron-Session: Tschakka du schaffst das!

Unser Hirn schüttet besonders viel Dopamin aus, wenn ein Ereignis besser ist als vermutet. Auch deshalb ist es im Leben hilfreich, nicht immer zu überzogene Erwartungen an sich selbst zu haben. Wer die Latte nicht zu hoch hängt, wird öfter positiv überrascht. So einfach ist das. Das Gleiche passiert, wenn Sie neue Dinge ausprobieren. Etwa den Hot-Iron-Kurs, in den Sie sich bisher nicht getraut haben. Deshalb gilt: Wagen Sie sich auf unbekanntes Terrain! Danach werden Sie garantiert wahnsinnig stolz auf sich sein. Und natürlich glücklich.

Mittwoch

13:00 Uhr: Ooooohmmm, Erhohlung muss sein!

Verspannungen drücken aufs Gemüt – nicht nur, weil sie handfeste Schmerzen auslösen. Mit dieser 5-Minuten-Übung von Heilpraktikerin Karin Wolf steuern Sie aktiv dagegen (www.mehrentspannung.de):

Perfekt für die Mittagspause!

- Warm-up: Dreimal tief einatmen und bewusst den Körper wahrnehmen – von Ihren Gesichtsmuskeln bis in die Fußspitzen.

- Los geht’s: Denken Sie an einen Moment, in dem Sie extrem glücklich waren, etwa in Ihrem letzten Urlaub. Was gab es dort Schönes zu sehen? Wie hörte es sich dort an? Wie roch es? Je genauer Sie sich die Szenerie vorstellen, desto entspannter werden Sie.

- Cool Down: Tief einatmen, sich richtig strecken – weiter geht’s!

19:00 Uhr: Gute-Laune-Kochen: Jetzt wird’s yummy!

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass bestimmte Lebensmittel tatsächlich echte Glücksgefühle auslösen können. Ganz oben auf der Liste stehen Chilis. Warum? Das enthaltene Capsaicin löst Mini-Schmerzreize auf der Zunge aus, was wiederum für einen Endorphin-Schub sorgt. Genial, oder?

Farfalle mit Speck, Erbsen, Chilli und Minze

Zutaten (für 4 Personen):

Salz + 400 g Farfalle + 150 g Erbsen + 1 Chili + 1 Ei + 100 ml Sahne + 12 Scheiben Speck + 1 Zweig Minze + 100 g Parmesan

So geht's:

1. Circa vier Liter Wasser mit zwei Esslöffeln Salz zum Kochen bringen, Farfalle dazu, nach Packungsangabe zubereiten. 90 Sekunden vor Ende der Koch-zeit Erbsen mitköcheln lassen.

2. Chilischote entkernen und fein hacken, mit dem Ei, der Sahne und einer Prise Salz verrühren.

3. Den in Streifen geschnittenen Speck anbraten.

4. Erbsen-Farfalle abgießen und sofort zum Speck geben. Chili-Creme unterrühren.

5. Mit Minze und Parmesan garnieren und servieren!

Donnerstag

9:00 Uhr: Bald ist Wochenende – Yeah!

Vorfreude ist die schönste Freude! Dieser Spruch ist sogar wissenschaftlich belegt. Eine Untersuchung der niederländischen Hochschule Breda kam etwa zu dem Schluss: Künftige Urlauber sind glücklicher als solche, bei denen keine Auszeit ansteht. Für Sie heißt das: Überlegen Sie sich donnerstags schon, was Sie am Wochenende unternehmen wollen. Es lohnt sich!

20:30 Uhr: Määäädelsabend! (Prosecco holen)

Unser Hirn freut sich so richtig mit, wenn wir unsere Clique treffen. „Darauf sind wir gepolt, weil wir soziale Herdenwesen sind“, erklärt Neurowissenschaftler Hurlemann. Verschieben Sie die Abende mit Ihren Freundinnen deshalb nicht, wenn es stressig wird – sondern genehmigen Sie sich diese Glücksstunden ganz bewusst. Vereinbaren Sie am besten nach jedem Treffen einen Termin fürs nächste Mal. Oder Sie etablieren gleich ein festes Ritual. Guter Aufhänger: Ein gemeinsamer Serien-Abend (Psst! Seit 1.5. läuft „Witches of East End“ erstmals im deutschen TV, donnerstags, 20:15 Uhr, auf sixx ...)

Gute Freunde, gute Laune!

Glücksforscherin Simone Langendörfer über den wahren Wert von Freundschaften.

Warum sind Freundschaften so wichtig für unser Glück? Mit einer ehrlichen und loyalen Freundin hat man Halt im Leben. Gerade in unserer schnelllebigen Zeit, in der viele Traditionen wegbrechen, wird das immer wertvoller. Machen mehr Freunde automatisch glücklicher? Ganz und gar nicht. Glücklich machen tiefe Verbindungen. Menschen, mit denen wir uns seelenverwandt fühlen, die uns mit all unseren Stimmungsschwankungen und Zweifeln kennen.

Das sind in der Regel weniger als eine Handvoll Leute.Was ist das Wertvollste, das uns eine Freundin geben kann?Die Gewissheit, dass man sich nicht verstellen muss. Dass man als der Mensch geliebt wird, der man ist. Einige Frauen müssen im Berufsleben, in ihrer Partnerschaft und in ihrer Familie viele verschiedene Rollen spielen. Da ist es das größte Glück, bei der besten Freundin man selbst sein zu können und sich ohne viele Worte zu verstehen. Sie ist wie eine Psychologin, die die eigene Seele kennt.

Freitag

22:00 Uhr: Dancing-Queen-Modus

Die Gleichung des Glücks lautet: (Musik + Bewegung + sozialer Kontakt) x (Spaß hoch 2) = pure Glückseligkeit! Mehr muss man dazu eigentlich nicht sagen. Bis auf eines vielleicht noch: Es ist egal, ob Sie mal wieder die alten Klassiker rauskramen und mit Ihrem Partner Cha-Cha-Cha und Tango tanzen oder mit den Mädels losziehen und die Clubs der Stadt unsicher machen. Hauptsache, Sie schwingen die Hüften!

Samstag

11:00 Uhr: Sebastian kommt zum Umräumen (Farbe im Baumarkt holen).

Endlich im Glück wohnen! Einrichtungsexpertin und Buchautorin Martina Goernemann verrät, wie’s geht („Heute zieht das Glück ein“, Südwest Verlag, um 15 Euro) Die Wohnung als Ort des Glücks – eine wirklich schöne Vorstellung. Aber wie bekommt man das hin?„Vor allem, indem man sich selbst vertraut. Hören Sie einfach weg, wenn Ihre Mutter sagt: ‚Überleg dir gut, ob du dich an der Wandfarbe nicht schnell sattgesehen hast.‘ Inneres Glück empfindet man nur, wenn die Wohnung die eigene Persönlichkeit abbildet.“

JOY: Und wie finde ich heraus, was zu mir passt?

Martina Goernemann: „Kommt man in eine Wohnung und denkt sofort: Hier will ich gar nicht mehr weg!, weiß man, wie man leben möchte. Bei mir sind es Räume im hellen Landhausstil, in denen ich mich am allerwohlsten fühle.“

Gibt es eigentlich bestimmte Möbel, die einen ganz besonders glücklich machen?

„Selbst gemachte Dinge haben mit Abstand den größten Effekt auf das eigene Glücksempfinden. Weil sie eine Geschichte erzählen. Und weil man kreativ war. Gehen Sie doch mal auf einen Flohmarkt und kaufen Sie sich einen schönen, alten Tischfuß. Dann besorgen Sie sich im Baumarkt eine passende Tischplatte dafür. Zum Schluss lackieren Sie alles in Ihrer Lieblingsfarbe. Glauben Sie mir: Sie werden sich großartig fühlen. Eine der größten Glückskiller ist übrigens die Angst vor Veränderung. Dabei ist doch nichts in Stein gemeißelt! Gefällt Ihnen die Wand in Brombeerlila nicht, streichen Sie sie eben wieder um.“

Sonntag

10:30 Uhr: Zeit zu zweit einplanen

Es muss ja nicht gleich wilder, hemmungsloser Sex sein (wobei dagegen natürlich nichts einzuwenden ist). Liebevolles Kuscheln und sanftes Streicheln reichen auch schon, um uns von Kopf bis Fuß mit Glück zu fluten. Denn Berührungen, die länger als 20 Sekunden dauern, machen uns richtig happy. Das fanden die Unis Zürich und Miami (die haben sogar ein „Touch Research Institute“!) heraus. „Sex ist einer der größten Glücksstimuli, die es gibt“, sagt Neurowissenschaftler Hurlemann. Warum genau? Na ja, das will die Evolution so. Denn nur was Spaß macht, wollen wir immer wieder tun! Und ohne Sex keine Fortpflanzung. Also: Tun Sie ruhig mal was für die Gesellschaft.

Echtes Beziehungsglück

- 90 Prozent der Deutschen sind glücklich in ihrer Partnerschaft – jeder Zweite sogar sehr glücklich.

- 79 Prozent derjenigen, die in ihrer Beziehung glücklich sind, haben viele gemeinsame Interessen und Hobbys. Bei den unglücklichen Paaren sind es nur 29 %.

- 89 Prozent der glücklichen Paare sagen, dass sie mit ihrem Sexleben zufrieden sind, bei den unglücklich Liierten sind hingegen ganze 77 % unzufrieden damit.

(Quelle: www.ElitePartner.de)

14:00 Uhr: Raus an die frische Luft!

Spazierengehen klingt nicht gerade aufregend. Für unser Hirn ist es das aber. Denn die Kombi aus Tageslicht, frischer Luft und Bewegung ist unschlagbar. Egal, ob Sie durch den Wald, den Park oder die City flanieren – wichtig ist nur, dass Sie dabei nicht ständig aufs Smartphone blinzeln. Freuen Sie sich lieber über das Eichhörnchen. Ach ja, joggen gilt übrigens auch. Und wer lang genug dranbleibt, erlebt das „Runner’s High“, eine extra Ladung Endorphine, die im Frontalhirn ausgeschüttet wird. Was eindrucksvoll verdeutlicht: Unser Körper will uns glücklich! Sind wir auf dem richtigen Weg, gibt er uns deshalb das Beste, was er zu bieten hat: ein tolles Gefühl!

Mehr Tipps zum glücklich werden verraten wir hier >>

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