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Was Sie schon immer über Staubsauger wissen wollten

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Ratgeber: Technik

Akku oder Eco? Mit oder ohne Beutel? Turbobürste oder Bürstenwalze? Tipps zu Kauf und Gebrauch

Da stehen sie nun – einträchtig nebeneinander in Rot, Grün, Gelb, Blau, Beige und auch in schickem Schwarz. Und welcher darf es sein? Dabei ist Staubsauger doch Staubsauger, oder etwa nicht?

Ein Blick auf die Preisschilder macht schnell klar, dass es außer den farblichen noch ein paar andere Unterschiede geben muss, damit sich die Preise von rund 100 bis 300 Euro und mehr erklären. Gleich vorweg: Man muss nicht immer das teuerste Gerät kaufen, aber auch nicht das preiswerteste. Und: Es sollte ein Markengerät sein. Denn in der Praxis zeigt sich immer wieder, dass es die bessere Wahl ist. Ob Saugkraft, Verarbeitung oder Zubehör: Sie punkten in fast allen Bereichen.

Diese Modelle gibt es

Bodenstaubsauger sind Klassiker. Ihr Gehäuse mit Motor, Gebläse, Filter und Staubbeutel oder, immer häufiger, mit beutellosem Staubbehälter läuft auf Rollen und wird einfach mitgezogen. Bei Handstaubsaugern ist die Technik direkt im Saugrohr integriert. Dank der schlanken Abmessungen lassen sie sich leicht verstauen. Die Staubbeutel haben ein kleineres Volumen und müssen öfter ausgetauscht werden. Das starre Rohr macht aber das Absaugen von Polstermöbeln schnell zur akrobatischen Übung. Die kleinen Akkusauger sind ideal für schnelles Aufnehmen von Schmutz.

Noch nicht ausgereift, aber hübsche Zukunftsmusik: Staubsauger-Roboter. Die akkubetriebenen, platztellergroßen Geräte reinigen Böden wie von Geisterhand. Sie navigieren um Hindernisse, stoppen vor Absätzen und kehren zum Aufladen an die Ladestation zurück.

Welcher Typ passt zu wem?

Machen Sie vor dem Kauf eine Wohnungs- und Nutzungsanalyse. Bei großen Wohnungen/Familien und häufigem Einsatz ist ein Bodenstaubsauger mit langem Kabel die beste Wahl. Für kleine Wohnungen/ Singles reicht oft ein guter Handstaubsauger. Für Textil- bzw. Holzböden sind spezielle Düsen ratsam – gibt‘s für beide Gerätetypen. Faustregel: Je größer die Wohnung und je häufiger das Gerät benutzt wird, desto hochwertiger sollte es sein.

Das gehört zur Grundausstattung

Standards sind automatische Kabelaufwicklung, Teleskoprohre zur Einstellung auf die individuelle Körpergröße, Staubbeutelwechsel-Anzeige und ein oft ins Gehäuse integriertes Zubehörfach mit Polster- und Fugendüse sowie Saugpinsel.

Welche Extras brauchen Sie?

Für stark beanspruchte Teppiche empfiehlt sich eine Turbobürste, entweder mit einer vom Saugsystem angetriebenen oder mit Akkus betriebenen Bürstenwalze. Leistungsstark sind Elektrobürsten mit eigenem Motor, der dafür sorgt, dass die Bürstenwalze – unabhängig von der am Gerät eingestellten Saugleistung – immer gleichmäßig bürstet und sogar Laufspuren entfernt. Für empfindliche Holzböden bieten sich spezielle Parkett düsen an mit besonders schonend arbeitenden Bürsten oder mit rotierenden Mikrofaserscheiben.

Spezielle Bodenbürsten gibt es auch für Fliesen und strukturierte Hartböden, die selbst feinsten Staub aus Fugen und Ritzen aufnehmen.

Mit oder ohne Staubbeutel?

Der Staubsaugerbeutel ist randvoll, Nachschub muss her, aber die leere Packung ist nicht zu finden. Das Suchen nach der richtigen Tüte hat schon manchen zur Verzweiflung getrieben. Jetzt bieten viele Hersteller Geräte an, die mit sogenannten Zyklonfiltern arbeiten. Sie leiten den Schmutz in einen transparenten Auffangbehälter, den man jederzeit leeren kann. Nach dem Entleeren wird die Box ausgewischt und wieder eingesetzt. In der Anschaffung sind die Geräte teurer, man spart aber die Beutelkosten – ein Rechenexempel.

Auf den Filter kommt es an

Neben der Saugkraft ist der richtige Filter entscheidend. Optimal sind mehrstufige Filtersysteme mit antibakteriell beschichtetem Staubbeutel, Motorschutzfilter, Abluft- plus Aktivkohlefilter, die dafür sorgen, dass nur gereinigte Abluft aus dem Gehäuse strömt. Der Staubbeutel nimmt die groben Partikel auf, der Motorschutzfilter verhindert das Verschmutzen des Gebläses, und der Aktivkohlefilter befreit die Luft von unangenehmen Gerüchen, die etwa durch Tierhaare entstehen können. Empfehlenswert: Geräte mit elektronischer Füllanzeige. Ohne Anzeige ist es ratsam, den Beutel alle sechs bis acht Wochen zu wechseln.

So halten Sie ihn sauber

Einfach nach jedem Saugen an der Bodendüse haftende Fusseln und Haare mit dem Schlauchende absaugen, Kunststoffschlitten hin und wieder mit einem feuchten Tuch abwischen.

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