Wovor Frauen sich in der Liebe fürchten

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Wer die Liebe gefunden hat, hat große Angst, sie wieder zu verlieren.
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Was Frauen in Beziehungen am meisten Angst macht

Die Liebe ist ein Drahtseilakt. Wie mache ich meinen Partner glücklich - und bleibe dabei ich selbst? Der Grat zwischen Hure und Heilige ist schmal und jede Frau muss ihren eigenen Weg zwischen den Extreme finden, um ihren Liebespartner glücklich zu machen – ohne sich selbst dabei zu verraten.

8 Situationen, die Frauen in der Liebe Kopfzerbrechen bereiten

1 ❖ Allein sein

„Ich bin ein Mensch, der sehr viel Zeit für sich braucht. Allein zu sein, gibt mir die Möglichkeit, Energie zu tanken. Ich genieße es zwar, meine Freunde und meine Familie zu treffen. Doch danach brauche ich immer etwas Allein-Zeit, um meine Akkus wieder aufzutanken. Und jedes Mal, wenn ich mich zurückziehe, habe ich Angst, dass mein Partner das als Zurückweisung interpretiert. Ich habe ihm zwar erklärt, warum ich das tue, aber er tickt da ganz anders und am Ende versteht er es vielleicht doch anders, als es wirklich ist.“

- Melanie, 56

2 ❖ Sexting

„Ich frage mich, ob ich zu prüde bin, denn ich fühle mich echt unwohl bei dem Gedanken, Nacktbilder an meinen Mann zu senden. Alle meine Freunde sprechen über Sexting und berichten, was sie für sexy Bilder und Videos verschicken, aber ich mag das einfach nicht. Was, wenn mein Handy jemals geklaut oder gehackt wird, und dann all diese Nacktbilder von mir im Internet kursieren? Andererseits sorge ich mich, dass mein Mann das von mir erwartet und mich für langweilig hält, weil ich ihm nie intime Sex-Nachrichten schicke.“

- Natalie, 31

3 ❖ Aussehen

„Mein Mann und ich sind jetzt seit sieben Jahren zusammen. Im Laufe unserer Beziehung habe ich sehr viel zu- und wieder abgenommen . Egal, wie viel ich gewogen habe, er hat nie ein kritisches Wort über meinen Körper gesagt. Doch natürlich hat mein Körper einige Spuren von dem Gewichts-Jojo: Dellen, Dehnungsstreifen , und ganz schlank bin ich jetzt auch nicht. Vielleicht stört ihn das insgeheim doch und er verlässt mich irgendwann, weil er keine Lust mehr auf meinen vermackten Körper hat …“

- Silvia, 51

4 ❖ Sex-Frequenz

„Überall lese ich, wie fantastisch Sex sein soll und was ich alles tun sollte, damit mein Sex besser wird. Aber ich finde Kuscheln viel schöner. Jetzt quält mich ständig die Angst, dass meinem Freund unser Sex nicht reicht, dass er mehr will, dass ich mehr Akrobatik im Bett bringen muss. Ich fürchte, dass er mich eines Tages verlässt, weil er sich beim Sex mit mir langweilt.“

- Sandra, 42

5 ❖ Kinder

„Mein Mann und ich haben gemeinsam entschieden, dass wir Kinder wollen. Jetzt haben wir zwei, einen Jungen und ein Mädchen. Wir kümmern uns beide sehr um die Zwei und sie geben uns ganz viel Glück. Mein Mann beschwert sich nie, und doch habe ich Angst, dass er das Gefühl hat, zu kurz zu kommen. Was, wenn die Kinder eines Tages aus dem Haus sind, und wir uns bis dahin völlig entfremdet haben?“

- Christina, 36

6 ❖ Sucht

„Es ist nicht so, als würde mein Mann jeden Tag zu viel trinken. Doch zum Feierabend genehmigt er sich gerne mal einen Gin oder ein Bier. Ich fürchte mich etwas davor, dass der Alkohol zur Entspannung ihn süchtig machen könnte. Bei einer Freundin habe ich erlebt, wie der Mann sich über Jahre hinweg mit dem Alkohol zerstört hat. Jetzt liegt er im Koma. Ich will nicht jedes Mal meckern, wenn er sich nach einem harten Tag ein Bier gönnt, aber ich wünschte, das wäre weniger oft der Fall. Die Sucht ist ein hinterhältiger Teufel, wenn er dich einmal in seinen Klauen hat, ist es so schwer, ihn wieder loszuwerden..“

- Anna, 37

7 ❖ Untreue

"Grundsätzlich vertraue ich meinem Lebensgefährten. Aber jeden Tag sehe ich da draußen so viele junge, hübsche Frauen mit kurzen Röcken und tiefen Dekolletés, wie sie ihre langen Haare werfen und verführerisch in die Gegend blicken - wie soll ein Mann da nicht schwach werden ? Aber wenn ich ihn jemals wirklich mit einer anderen im Bett erwischen sollte, es würde mir das Herz brechen."

- Saskia, 41

8 ❖ Zu früher Abschied

„Mein Mann ist mein Leben, mein Herz, meine Seele. Ich möchte keinen Tag ohne ihn verbringen. Doch was, wenn er eines Tages vor mir stirbt? Ein Leben ohne kann ich mir nicht mehr vorstellen.“

- Ingrid, 66

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