Wunderkorn Quinoa: So lecker kann gesund sein!

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Quinoa - so lecker kann gesund sein!
Foto: © Alasdair Thomson - iStockphoto.com

Clever essen

Sind auch Sie in Supermarkt oder Reformhaus schon mal auf eine Tüte mit Quinoa gestoßen und haben sich gefragt, was man damit macht? Manchmal heißen die Körnchen übrigens auch Andenhirse, Perureis oder Inkakorn.

Was ist Quinoa?

Es sieht aus wie Getreide, ist aber keins, sondern ein Kraut mit kleinen Samenkügelchen. Auch ohne viel Wasser wächst und gedeiht die südamerikanische Pflanze prächtig, was die Inka schon 6.000 v. Chr. entdeckt hatten. Heute, rund 8.000 Jahre später, hat die UNO Quinoa zur Pflanze des Jahres erklärt, um ihre Verbreitung in aller Welt zu fördern. Zu Recht - denn hinter dem unscheinbaren Äußeren der Pflanze verbirgt sich ein wahres Vitalstoff-Arsenal .

Was macht die Körner so gesund?

Unter der Schale stecken eine ganze Reihe von Eiweißen und Aminosäuren. Sie helfen uns beim Muskelaufbau, pushen den Stoffwechsel und das Immunsystem . Zudem liefert Quinoa auch viel Vitamin B2 und Magnesium - das kann gegen Migräne helfen.

Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit können Quinoa essen, weil es kein Gluten enthält. Bei Laktoseintoleranz versorgt es uns als Milchersatz mit Kalzium und hilft so beim Knochenaufbau.

Wie koche ich mit Quinoa?

Wichtig ist, dass Sie Quinoa zuerst in einem Sieb waschen, um die Bitterstoffe zu entfernen. Geben Sie ein Teil Quinoa auf zwei Teile Wasser, aufkochen und dann 10 Minuten leicht köcheln. Anschließend ohne Hitze weitere 10 Minuten quellen lassen - fertig.

Jetzt können Sie die nussig schmeckenden Körner nach Belieben würzen, z. B. mit Sojasoße, Zitronensaft, Minze, Honig, Salz oder Knoblauch. Zum Schluss rohes oder gegartes Gemüse einrühren - so lecker kann gesund sein!

Buch-Tipp

Viele Rezepte und Tipps für den richtigen Umgang mit Quinoa, Hirse und weiteren glutenfreien Pflanzen finden Sie in Erica Bänzigers Buch "Das andere Getreide" (Fona, 19,99 Euro).

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