Yo: Die simpelste (und sinnloseste) App aller Zeiten

yo app
"Yo" - dank einer neuen App könnten wir das bald öfter hören.
Foto: Screenshot/iTunes Store

App möchte die Kommunikation mit einem Wort revolutionieren

Keine Lust mehr auf lange SMS? Müde vom WhatsApp-Verlauf? Angenervt vom Facebook-Chat? Dann kommt die neue App Yo gerade richtig! Wir verraten, was dahintersteckt.

Die App Yo ( hier im iTunes Store erhältlich ) weckt die Aufmerksamkeit deiner Freunde, indem sie ein "Yo" sendet. Du bist eher die Quasselstrippe? Perfekt, es gibt auch ein "YoYo".

Richtig gelesen: Hier gibt's nur eine simple Funktion - das Versenden des Wortes "Yo".

Die App, die am 1. April veröffentlicht wurde, baute der israelische Entwickler Or Arbel innerhalb eines Tages. Heute hat "Yo" laut Arbel bereits 50.000 Nutzer und VC-Geld in Höhe von einer Millionen US-Dollar eingenommen.

Ein plumpes "Yo" und fertig? Gründer Arbel findet, dass die Idee hinter seiner App noch nicht angekommen ist: "Das ist eine ganz neue Art der Kommunikation, ob mit Freunden oder der Familie. Wer denkt, es ist einfach eine App, die 'Yo' sendet, versteht es falsch. Vielmehr ist es eine neue Möglichkeit sich unaufdringlich bemerkbar zu machen. Wir machen Schluss mit all dem Lärm."

In der App können auch Events wie die Fußball-WM hinzugefügt werden. Bei jedem Tor wird dann ein "Yo" versendet. Arbel und sein Team arbeiten momentan an einem Button für Blogs, mit dem Leser über neue Artikel informiert werden können. Die dazugehörige Benachrichtigung? Klar, Yo!

Erst 1.000 Zeichen auf Facebook, dann 140 Buchstaben auf Twitter - und jetzt bleibt uns nur noch ein Wort. Yo. Unser Fazit: Der Sinn hinter der Yo-App erschließt uns auch jetzt noch nicht. Und ja, unsere Generation hat sich mehr zu sagen als diese zwei Buchstaben.

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