„Yolo“ ist Jugendwort des Jahres

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"Yolo" ist Jugendwort des Jahres 2012
Foto: Thinkstock

Jugendwort des Jahres 2012: „Yolo“

„Leider geil“ hatte leider Pech: Jugendwort des Jahres ist nämlich überraschend „Yolo“ geworden. Doch was bedeutet dieser Ausdruck überhaupt? Wir klären auf und verraten die Top Fünf der Jugendwort-Wahl.

Überraschung: „Yolo“ ist das Jugendwort des Jahres 2012 und hat damit die von Internet-Usern favorisierten Begriffe „FU!“, „Yalla!“ und „wulffen“ hinter sich gelassen. Diese Entscheidung fällte Ende November 2012 eine sechsköpfige Jury des Langenscheidt Verlags. Die hatte immerhin einiges zu tun, denn insgesamt waren 40.000 Vorschläge für den Wörter-Wettbewerb eingegangen. Im Vorfeld konnte jeder übers Internet seine Favoriten wählen. Übrig blieb eine Liste von 15 Wörtern, aus der die Jury dann den Sieger kürte.

„Yolo“, „wulffen“ und Co.: Testen Sie Ihr Jugendwort-Wissen in der Galerie (30 Bilder):

„Yolo“, eine häufig verwendete Abkürzung auf Facebook oder „What’s App“, steht für „You only live once“ („Man lebt nur einmal“). Mit dem Ausspruch sollen andere aufgefordert werden, ihre Chancen zu nutzen – eigentlich nichts Neues. Auch wir kennen den Ausdruck natürlich schon länger - Zac Efron hatte sich im Dezember 2011 „YOLO“ auf den Handballen tätowiert. Die Jury befand aber, dass in der Kürze die Würze liegt: Die Abkürzung zeige den Einfluss des Internets auf den Sprachgebrauch – womit wohl gemeint ist, dass „Yolo“ immer öfter auch in der gesprochenen Sprache verwendet wird.

„Yolo“ lässt andere Jugendwörter hinter sich

Und deshalb ließ „Yolo“ auch einige Favoriten auf den Titel klar hinter sich. „FU!“ (Abkürzung für Fuck You, also „Scheiße“ oder „Fick dich!“) kam auf den zweiten Platz, gefolgt von „Yalla!“ („Beeil dich!“) und „wulffen“. Ex-Bundespräsident Christian Wulff ist damit Namensgeber für ein neues Verb mit gleich drei Bedeutungen. Es steht für: jemandem die Mailbox vollquatschen, lügen und auf Kosten anderer leben.

Gerade noch in die Top Fünf hineingerutscht ist „Komasutra“, das für den versuchten Sex zwischen zwei sehr betrunkenen Personen steht. Der inflationär verwendete Ausdruck „leider geil“ schaffte es dagegen gar nicht unter die besten Fünf. In unserer Galerie können Sie noch einmal ihr Wissen testen: Sie zeigt die Top-Anwärter auf das „Jugendwort des Jahres“ – mit Auflösung.

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