Zöliakie bei Diabetes: Das hilft!

zoeliakie diabetes b
Oft leiden Diabetiker an Zöliakie.
Foto: © arska n - Fotolia.com

Glutenunverträglichkeit

Wer an Typ-1-Diabetes leidet, hat häufig nicht nur mit einem erhöhten Blutzuckerspiegel zu kämpfen. Auch eine Glutenunverträglichkeit, die sogenannte Zöliakie, kommt oft bei der Zuckerkrankheit vor. Was von Glutenunverträglichkeit betroffene Diabetiker tun können, erfahren Sie hier.

Ziel: Beschwerden vermeiden

Bei Zöliakie vertragen Betroffene das Klebereiweiß oder auch Gluteneiweiß nicht; es schädigt die Dünndarmschleimhaut. In der Folge degenerieren die Darmzotten und die Aufnahme wichtiger Mineralstoffe und Nährstoffe ist somit gefährdet. Langfristig kann es daher zu Mangelerscheinungen kommen. Liegt eine Zöliakie bei Diabetes vor, muss eine Ernährungsumstellung erfolgen. Diese kann anfänglich wiederum zu Schwierigkeiten mit der Insulintherapie führen. Glutenfreie Lebensmittel lassen nämlich den Blutzuckerspiegel schneller steigen und führen dazu, dass Nährstoffe wieder besser aus dem Darm aufgenommen werden können. Dies erhöht allerdings den Isulinbedarf. Langfristig stabilisiert und bessert eine Diät bei Glutenunverträglichkeit jedoch die Blutzuckereinstellung.

Ernährung: Glutenhaltige Lebensmittel meiden

Gluten steckt nicht nur in Getreide wie Weizen, Roggen oder Gerste, sondern kommt außerdem in vielen verarbeiteten Nahrungsmitteln vor. So geht es nicht nur um Mehl, Nudeln und Brot, sondern auch um Fertigprodukte. Hier sollten Sie beim Einkauf die Inhaltsangaben besonders kritisch beäugen. Lebensmittel, die weniger als 20 Milligramm pro Kilo enthalten, dürfen als glutenfrei ausgewiesen werden. Sie sind an einem Logo mit einer durchgestrichenen Ähre erkennbar. Vorsicht sollten Sie auch bei Gewürzmischungen oder Getränken sein: Bier, Malzkaffee oder aromatisierte Tees können Gluten beinhalten. Ebenso können sich Kosmetika, Zahncremes oder Mundspülungen als kritisch bei Diabetes mit Zöliakie herausstellen.

Kategorien: