Zu dieser Tageszeit lieber keine Zigarette

rauchen morgens gefaehrlich
Die Morgen-Zigarette erhöht die Gefahr, an Lungen- oder Kehlkopfkrebs zu erkranken.
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Zigarette am Morgen ist die Gefährlichste

Die Zigarette am Morgen ist die Gefährlichste. Wer sich direkt nach dem Aufstehen eine Zigarette ansteckt, erkrankt häufiger an Krebs als andere Raucher.

Rauchen ist ungesund - das ist nichts Neues. Dass Rauchen am Morgen die größte Gefahr einer Krebserkrankung birgt, hingegen schon. Forscher der Pennsylvania State University fanden heraus, dass Menschen, die zu einer bestimmten Tageszeit zum Glimmstängel griffen, häufiger an Lungen- oder Kehlkopfkrebs erkrankten, als andere Raucher.

Die Zigarette am Morgen ist die Gefährlichste. Wer sich innerhalb der ersten 30 Minuten nach dem Aufstehen die erste Zigarette ansteckt, erhöht das Risiko an Krebs zu erkranken um 1,79 Prozent - so das Ergebnis der US-amerikanischen Studie. Warum ist das so?

Die Forscher sind sich nicht einig. Eine frühere Studie belegte allerdings, wer früh am Morgen zu einer Zigarette griff, wies einen höheren Gehalt an Cotinin in Blut und Urin auf als andere Raucher. Das große Problem: Ein erhöhter Cotinin-Spiegel steht schon lange im Verdacht, den Ausbruch von Lungenkrebs positiv zu beeinflussen.

Heißt auf Deutsch: Wer wenig, aber zum falschen Zeitpunkt raucht, lebt mindestens genauso gefährlich wie andere Raucher. Also lieber gleich die Finger weg lassen. Wie Sie das schaffen? Unsere Redakteurin Katrin hat Ihre letzte Zigarette an Silvester geraucht und gibt Ihnen hilfreiche Tipps, wie Sie das auch schaffen.

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