Zusammenwohnen: Wie man mit prekären Situationen umgeht

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Bei Jess und Nick aus "New Girl" fliegen oft die Fetzen. Nicht zuletzt, weil die beiden zusammenwohnen - oder?
Foto: Twentieth Century Fox

Die Macken der Männer

Hier sind fünf prekäre Situationen, die beim Zusammenwohnen entstehen können - und wie man am besten mit ihnen umgeht.

1. ER IST EIN MORGENMUFFEL
Gott, was könnte man mit diesem wunderschönen Morgen nicht alles anstellen, auf den Flohmarkt gehen oder zum Brunch, da gibt es einen ganz tollen neuen Laden, natürlich nachdem die Wäsche erledigt ist, oder wir gehen auf den Markt und kochen mal wieder so richtig, mit Vor- und Nachspeise und allem Pipapo, dann könnte man auch gleich noch jemanden einladen, Philipp und Jana vielleicht, Gott, das letzte Treffen ist ja ewig her, ob die sauer sind, auf jeden Fall brauchen wir eine neue Tischdecke. Schatz? Scha-hatz? Die Lösung: Er spricht niemals freiwillig vor elf Uhr. Nicht mit Ihnen und auch mit seinem Chef nur in Notfällen. Nehmen Sie es nicht persönlich. Kaffee hilft, am besten intravenös.

2. ER LÄSST SICH GEHEN
Früher hat er Sie behandelt wie eine Frau. Jetzt behandelt er Sie wie seine Frau. Sie wollten, dass er sich fallen lässt, das tut er jetzt auch. Pediküre ist für Pussys, echte Kerle können den Vornamen ihrer Liebsten rülpsen. Er schmeißt seine Klamotten auf die Erde, obwohl der Schrank nur 50 Zentimeter weiter steht, er stellt das, was vom Essen übrig bleibt, zurück in den Ofen, im Kühlschrank lagert er bevorzugt leergenagte Wurstzipfel. Die Lösung: Verlottern Sie so lange mit, bis endlich Gleichstand herrscht. Er wird sich schneller rasieren, als Sie das Wort Schlampendessous sagen können.

3. ER WEISS ALLES. UND ZWAR BESSER
Er liest richtige Bücher, die Times und den Wirtschaftsteil. Deshalb weiß er auch, dass es Kina und nicht Schina heißt, schließlich heißt es ja auch Kor und nicht Schor. Der HSV spielt nur deshalb nicht in der Championsleague, weil der Trainer nicht die Eier hatte, Spieler XY seine dämlichen Fernschüsse zu verbieten. Dass es immer noch Doping, Arbeitslosigkeit und Krieg auf der Welt gibt, liegt ganz allein daran, dass ihn nie jemand gefragt hat. Die Lösung: Sehen Sie es als Training, Ihr Multitasking zu verbessern. Nicht lange, und Sie können schon gleichzeitig ein Brötchen essen, das Vermischte lesen, Radio hören und "Ja, Schatz, das ist wirklich unglaublich" sagen.

4. ZU HAUSE IST ES AM SCHÖNSTEN
Als sie zusammenzogen, dachten Sie sicher nicht an eine Doppelzelle im Hochsicherheitstrakt. Aber genau danach fühlt es sich jetzt an, seit sie zusammen wohnen. Er geht nicht mehr mit Ihnen raus. Jedes Mal, wenn Sie von einer Party sprechen, zieht er einen Flunsch. Die zwei Mal, als Leute bei Ihnen zu Besuch waren, hat er sich grauenhaft benommen, Selbstmordmusik aufgelegt, Ihre beste Freundin angepflaumt und Endlosmonologe über die schwierige Lage der Kaffeebauern im äthiopischen Hochland gehalten. Die Lösung: Sie laden zu einer riesigen Party ein. Sobald mehr als ein Dutzend Leute da sind, fällt er gar nicht weiter auf.

5. SEINE JUNGS
Er geht in den Supermarkt. Das tut er sonst nie, aber heute Abend kommen die Jungs zum Guitar-Hero-Turnier, hat sich so ergeben, und dafür muss ordentlich Bier her. Dabei hat er beim Frühstück noch gesagt, dass er Sie zum Vietnamesen ausführt. Sowieso haben Sie das Gefühl, dass er wirklichen Spaß nur noch mit den Kumpels hat, Sie bloß für Ihre weiblichen Basisqualifikationen Kochen, Feudeln und Brüste geduldet werden. Die Lösung: Was er kann, können Sie schon lange. Ab jetzt gibt es wöchentliche "Grey's-Anatomy"-Abende mit den Mädels.

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