Zwei tote Kinder: Warnung vor IKEA-Möbel

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Experten warnen vor MALM

2014 starben in den USA gleich zwei Kinder, weil eine MALM-Kommode von IKEA umkippte und sie erschlug. Jetzt reagiert die Verbraucherschutzbehörde...

IKEA-Möbel sind weltweit beliebt: Einigermaßen annehmbare Preise, nettes Design, immer wieder neue Produkte zum zuhause Wohlfühlen. Doch jetzt gerät ein beliebtes Teil des schwedisches Möbelhauses in Verruf.

Zwei Kinder aus den USA sind laut Gizmodo.com tot - weil die, von ihren Eltern bei IKEA gekaufte MALM-Kommode kippte und sie unter sich begrub. Jetzt gab die Behörde für Verbraucherschutz vor Ort einen Warnhinweis für mehr als 27 Millionen Kommoden dieser Reihe raus. Diese sollen nur noch aufgestellt - und an der Wand festgeschraubt werden dürfen. Andererseits drohnt Kipp-Gefahr.

IKEA reagierte nun auf diesen Warnhinweis und bietet den Kunden ab sofort eine Möglichkeit zur Wandbefestigung von MALM an. Von einer Rückrufaktion kann hier allerdings keine Rede sein. Wie PR-Chefin Mona Liss gegenüber Gizmodo.com deutlich machte, handelt es sich bei der Aktion um eine "korrigierende Maßnahme".

Grundsätzlich sollte man natürlich davon ausgehen dürfen, dass eine Kommode - egal welchen Herstellers - nicht umkippen kann. Vor allem dann nicht, wenn sie auch noch befüllt ist. Jedoch sollten auch Eltern niemals die Sicherheit ihrer Kinder vernachlässigen. Ein leichtes Regal ist eben schnell mal beim Klettern umgerissen, und auch was sich Schweres oben auf Kommoden befindet, wird schnell zum gefährlichen Geschoss, wenn an der Tischdecke darauf gezogen wird. Und für die Sicherheit der Kleinen, ist ein Loch in der Wand doch wirklich verkraftbar...

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