Wichtig!11 Dinge, die du nie zu einer Schwangeren sagen solltest

Augen rollen, Kopf schütteln, falsch lächeln: Jeder, der schon mal schwanger war, kennt sie, diese mehr oder weniger intelligenten Kommentare, Fragen oder Anekdoten.

11 Dinge, die du nie zu einer Schwangeren sagen solltest
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Dass die nicht immer ganz angebracht sind oder einfach nerven, ist irgendwie jedem klar, vermeiden tut sie aber kaum jemand.

 

Deshalb ein für alle Mal: Diese 11 Dinge solltest du nieeee zu einer Schwangeren sagen:

  1. Hast Du Angst vor der Geburt?

Bis eben wahrscheinlich nicht – und selbst wenn, was geht es dich an? Das ist das wohl persönlichste Erlebnis der Welt und klar hat man zumindest viel Respekt davor. Doch solltest du nicht gerade ihr Partner/in, ihre Mutter oder ihre beste Freundin sein, frag das bitte, bitte nicht!

  1. Darf ich mal den Bauch anfassen?

Öhm, nein! Ich frag dich doch auch nicht, ob ich deinen Busen oder Po begrabschen kann, nur weil der so schön üppig ist.

  1. Werden das Zwillinge?

Muss man das verneinen, hätte die Person gegenüber auch gleich sagen können: „Du bist aber ziemlich fett für nur ein Kind“. Spare dir solche Kommentare besser. 

  1. Meine Geburt war sooooo schlimm…

Wen interessiert‘s! Jede Geburt, jedes Kind und jede Frau ist anders. Bei dem einen geht es flott und es ist wunderschön, andere erleiden Schreckliches. Himmel und Hölle liegen da oft nah bei einander. Aber einer schwangeren Frau sollte man niemals Angst machen. Behalte deine Horrorgeschichten also für dich, erzähle lieber die positiven Aspekte deiner Entbindung und mache ihr Mut.

  1. Genieße die letzten Wochen alleine.

Ja, mach das mal lieber, weil nach der Geburt nämlich alles vorbei ist – Ironie aus! Natürlich verändert sich viel mit einem Kind, aber im Normalfall wird vieles besser und nicht alles schlechter.

  1. Habt ihr Euch das auch gut überlegt?

Oh, nein und nun? Was will man sich denn da überlegen? Wer sich für ein Kind entscheidet, kann zumindest vermuten, was auf ihn zukommt. Sollte es doch ein „Unfall“ gewesen sein, hat man sich ja offensichtlich DAFÜR entschieden und hat sich das, wenn auch in kürzerer Zeit, ebenso gut überlegt. Also was soll diese Frage? Spare dir bitte jegliche Vorwürfe oder dergleichen.

  1. Du siehst müde aus?

Echt? Wäre ich nicht drauf gekommen! So eine Schwangerschaft ist ganz schön anstrengend, denkt man gar nicht oder? Ein Kompliment wäre doch hier viel schöner.

  1. Deine Karriere ist dir wohl nicht so wichtig?

Mutter werden und danach im Job abgemeldet sein: Dieses Vorurteil hält sich hartnäckig und diese Frage trägt dazu bei, dass Mamas im Job oft genauso behandelt werden. Karriere auf dem Abstellgleis. Denn eigentlich muss das nicht sein. Mütter können genauso viel leisten wie kinderlose Frauen, wenn nicht sogar mehr. Und ja, für den Vorstandsposten bei einem DAX-Unternehmen hab ich jetzt keine Zeit mehr, aber dafür gibt es eben Menschen wie dich. Die Natur der Dinge!

  1. Wann ist es denn soweit?

Das wüsste jede Mutter gerne (geplante Kaiserschnitte sind raus). Denn der Stichtag heißt gar nichts. Das Baby entscheidet – und das kann man nun mal nicht fragen.

  1. Und was ist, wenn dein Kind behindert zur Welt kommt?

Boah, halt bloß die Klappe! Jede schwangere Frau macht sich ohnehin schon jede Sekunde seit dem positiven Schwangerschaftstest Sorgen. „Ist alles in Ordnung, ist es gesund?“ , sollte, wenn, nur die Mom-to-be ihrem Arzt stellen. Also komm NIE mit solchen Äußerungen. Nie!

  1. Du musst unbedingt eine PDA/eine natürliche Geburt etc. haben!

Man kann mit 20 Müttern diskutieren und jede sagt dir zu 20 Themen was komplett anderes. Einer werdenden Mama einen guten Rat geben, wie: „Ich benutze Creme xy für den kleinen Levi, die ist so toll“, ist vollkommen okay. Geburtspraktiken, Impf-Meinungen, Beikost-Diktatur oder Tragetuch-Hochgesang sind fehl am Platz und sind Dinge, die Eltern selbst entscheiden müssen.

 

 
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