Geheimes Wissen12 Dinge, die Kellner dir nie sagen würden

Kellner könnten dir so einiges erzählen, verkneifen es sich aber meistens. Hier kommen zwölf Dinge, die Kellner dir wahrscheinlich nie sagen würden.

Keine Frage, der Job von Kellnern/Kellnerinnen ist nicht einfach. Sie müssen nicht nur stundenlang auf den Beinen sein und legen während einer Schicht etliche Kilometer zurück. Zusätzlich müssen sie sich auch noch mit den unterschiedlichsten Menschen und Situationen auseinanderstezen. Da sammelt sich schon so einiges an, was sie ihren Kunden am liebsten einmal sagen würden, es aber nie tun. Wir haben hier einmal zwölf Dinge für dich zusammengestellt, die Kellner nie sagen.

 

Gute Cocktails brauchen Zeit

Mit Sicherheit ist es dir und deinen Freunden auch schon einmal passiert: Ihr habt in einer Bar eine Runde Cocktails bestellt und müsst - zumindest gefühlt - ewig warten, bis die Drinks fertig sind. Doch sollte man sich hüten, sich darüber aufzuregen. Denn wie Kellner nur zu gut wissen: Nimmt es nur sehr wenig Zeit in Anspruch einen Cocktail zu mixen, könnte man anzweifeln, ob dieser wirklich so gut ist. Denn jeder, der sich schon einmal selbst einen aufwendigeren Drink gemischt hat, weiß eigentlich, dass sich ein richtig guter Cocktail nicht in Sekunden mixen lässt.

 

Wenn das Zahlen so lange dauert, liegt es an den Kunden

Je nachdem wie einzelne Gäste bezahlen, kann das Ganze schon etwas länger dauern. EC-Karten-Zahlungen dauern zum Beispiel länger, als wenn bar bezahlt wird. Außerdem ist es natürlich aufwendiger die Rechnung durch mehrere Leute zu teilen, als alles zusammen zu begleichen. Letztendlich sind es also nicht die Kellner, die den Bezahlprozess verlangsamen, sondern die Kunden - alle miteinander.

 

Zigarettenstummel gehören nicht in die Gläser

Was diejenigen, die ihre Zigarettenstummel in leeren Gläsern versenken, meistens vergessen: Die Kippen müssen auch wieder aus dem Glas raus. Da sie aber in leeren Cocktailgläsern und Co. besonders gut kleben bleiben, kann man die Kippen vor dem Abwaschen der Gläser nicht einfach auskippen. Nein, ein Mitarbeiter muss sie mit der Hand entfernen. Dieser Arbeitsschritt würde sich ganz einfach vermeiden lassen, wenn alle ihre Zigaretten im Aschenbecher ausdrücken. Die Kellner werden dankbar dafür sein.

 

Gib lieber gar kein Trinkgeld, als nur ein paar Cent

Es ist vollkommen nachvollziehbar, dass bei einer Rechnung von 2,80 Euro auf 3 Eruo aufgerundet wird. Doch wer beispielsweise für insgesamt 31,60 bestellt und dann am besten noch großzügig tut und den Betrag auf 32 Euro aufrundet, hätte sich das Trinkgeld auch komplett schenken können. Das ist nämlich schon ziemlich frech.

 

Reklamationen: Immer sofort!

Es schmeckt dir nicht oder dein Essen enthält tatsächlich etwas, was nicht hineingehört? Dann reklamiere deine Bestellung sofort und nicht erst, wenn du den Teller leer gegessen oder das Glas ausgetrunken hast. Dann lässt sich nämlich noch etwas machen und du bekommst wahrscheinlich ein neues Gericht oder einen zweiten Drink.

 

Blickkontakt ist die beste Variante

Pfeifen, Schnipsen, Brüllen - es gibt ganz unterschiedliche Varianten, das Servicepersonal auf sich aufmerksam zu machen. Nur kommen die eben genannten Methoden in der Regel gar nicht gut an und führen eher dazu, dass du ganz als Letzter an die Reihe kommst. Denn auf die Arten ruft man vielleicht ein Tier, nicht aber einen Menschen. Was laut Kellnern besser funktioniert: Blickkontakt suchen. Dann kannst du immer noch den Arm heben, wenn es nicht helfen sollte.

 

Niemand darf sich schlecht benehmen

Es ist egal, ob du 1.000 Euro in einer Lokalität ausgibst oder nur 20 Euro: Das macht keinen Unterschied. Niemand hat das Recht dazu, sich daneben zu benehmen und womöglich ausfallend zu werden.

 

Lass den Kellner erst abräumen

Es ist gängige Praxis, dass neue Gäste nur an einen abgeräumten und sauberen Tisch sitzen sollen. Wer sich allerdings an einen gerade frei gewordenen Tisch setzt und nicht erst wartet, bis dieser abgeräumt wird, muss womöglich damit rechnen, dass es länger dauert, bis der Tisch sauber wird. Denn um die Gäste herum zu hantieren, ist etwas aufwendiger, als einfach drüber zu wischen, wenn gerade keiner am Tisch sitzt.

 

Die Preise stehen schon vorher fest

Die Preise werden nicht von den Kellnern festgelegt, sondern von den Gastronomiebetreibern. Darum bringt es wenig - außer Stress für die Kellner - wenn mit diesen laufend über die Preise diskutiert wird.

 

Die Gäste entscheiden nicht über die Musik

In einer Disco ist es nicht unbedingt etwas Ungewöhnliches, sich vom DJ ein Lied zu wünschen. Doch in einer Bar oder gar in einem Restaurant ist das eigentlich nicht üblich. Kellner würden sich bestimmt freuen, wenn sie niemand mehr danach fragen würde, ob auch andere Musik laufen kann.

 

Frage nach einem freien Tisch

Es ist immer besser, zuerst einmal nachzufragen, an welchen Tisch man sich setzen kann. Schließlich haben die Kellner den besten Überblick und wissen welche Tische im Zweifelsfall reserviert sind. Außerdem kann so vermieden werden, dass sich zwei Personen an einen Tisch setzen, an dem eigentlich vier Leute Platz hätten.

 

Informiere über Änderungen

Du ersparst Kellner zusätzliche Umstände, wenn du Reservierungen, die nicht eingehalten werden können, rechtzeitig absagst. Außerdem hilft es, das Servicepersonal kurz darüber zu informieren, wenn sich die Zahl der Gäste geändert hat. So lässt sich besser planen.

(ww8)

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