Leben13 Dinge, die Ärzte nicht in ihrem Haushalt haben

Dinge, die Ärzte nicht im Haushalt haben
Vor einigen Dingen im Haushalt nehmen Ärzte Abstand
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Inhalt
  1. Knopfbatterien fressen sich durch die Speiseröhre
  2. Ausziehbare Leitern können zu Schädel-Hirn-Traumata führen
  3. Ramen-Nudelsuppen verursachen Verbrühungen
  4. Backofenspray ist giftig
  5. Jacken-Kordeln sind für Kinder lebensgefährlich
  6. Papp-Geschirr enthält krebserregende Stoffe
  7. Gelber Sack sammelt Keime
  8. Babyshampoos sind Betäubungsmittel
  9. Desinfektionsmittel verteilen Bakterien
  10. Frühstücks-Cerealien können Kinder ersticken
  11. Abgelaufene Medikamente sind lebensgefährlich
  12. Spannholz-Möbel verpesten die Luft
  13. Trampoline verursachen schwere Verletzungen

Die meisten Unfälle passieren im Haushalt. Das wissen Ärzte am allerbesten. Deshalb verzichten sie auf diese 13 Dinge in ihrem Haushalt.

 
 

Knopfbatterien fressen sich durch die Speiseröhre

Die sogenannten Knopfbatterien findet man immer häufiger in LED-Lampen oder Fernbedienungen. Dabei sind sie - vor allem für Kleinkinder - sehr gefährlich. Verschluckt man eine Knopfbatterie, kann sie in der Speiseröhre stecken bleiben. Die Batteriesäure frisst sich durch die Speiseröhrenwand und kann zu lebenslanger Behinderung führen.

 

Ausziehbare Leitern können zu Schädel-Hirn-Traumata führen

Je höher eine Leiter, desto größer ist die Fallhöhe - und desto grausamer ist die Verletzung, die Menschen davontragen können. Dazu gehören Schädel-Hirn-Traumata und Lungenkollapse.

 

Ramen-Nudelsuppen verursachen Verbrühungen

Ramen-Nudelsuppen (und Ähnliches in Styroporbehältern) werden beim Erhitzen in der Mikrowelle oder im Ofen sehr heiß. Sie sind eine der häufigsten Ursachen für Verbrühungen bei Babys und Kindern. Auch die Inhaltsstoffe der Schnell-Suppen sind häufig fragwürdig und ungesund.

 

Backofenspray ist giftig

Reinigungsmittel sind gefährlicher als Schmutz - das gilt vor allem für Backofenspray, das Natriumhydroxid enthält. Kommt man in Kontakt mit diesem Mittel, kann innerhalb einer Minute die Hornhautschicht beschädigt werden und sogar tiefes Gewebe zerstören. Bestenfalls sollte man alle chemischen Putzmittel durch natürliche Haushaltsmittel ersetzen.

 

Jacken-Kordeln sind für Kinder lebensgefährlich

Kinder unter sieben Jahren sollten Jacken und Pullis ohne Kordeln tragen. Untersuchungen haben ergeben, dass bei rund jedem zehnten Kleidungsstück die Kordeln so lang sind, dass die Kinder sich damit verheddern und sogar strangulieren können.

 

Papp-Geschirr enthält krebserregende Stoffe

Die Farbstoffe der bunten Papier-Servietten erhalten häufig krebserregende Stoffe. Fasst man die Servietten mit fettigen Fingern an, lösen sich die Giftstoffe aus der Serviette und gehen auf Haut bzw. Essen über. Das gleiche gilt für Papp-Teller und -Becher, bunte Papier-Muffin-Förmchen und andere bunt bedruckte Verpackungen von Lebensmitteln.

 

Gelber Sack sammelt Keime

Je länger Müll im Haushalt bleibt, desto mehr Keime, Pilze und Bakterien sammeln sich an. Der gelbe Sack ist dabei die Keimschleuder Nummer 1: Er bleibt am längsten in der Wohnung. Vor allem Asthmatiker, Diabetiker und Babys reagieren empfindlich auf die giftigen Sporen von Pilzen und Co.

 

Babyshampoos sind Betäubungsmittel

Die meisten Babyshampoos enthalten ebenso viele reizende Stoffe, wie Shampoos für Erwachsene. Der einzige Unterschied: Babyshampoos enthalten zusätzlich noch Laurynalkohole, die wie ein Betäubungsmittel gegen das Brennen in den Augen wirken. Was ursprünglich Sinn und Zweck der Sache war, wird inzwischen kritisch gesehen. Denn das Betäubungsmittel unterdrückt die säubernde Tränenfunktion der Augen, sodass die Giftstoffe in ihnen verweilen. Ärzte raten deshalb zu Naturkosmetik ohne Zusatzstoffe.

 

Desinfektionsmittel verteilen Bakterien

Die einzige sinnvolle Verwendung für Desinfektionsmittel sind übertragbare Krankheiten wie Salmonellen. Ansonsten gilt: Möglichst sparsam mit den Mitteln umgehen! Wer etwa die Toilette damit reinigt, verteilt Bakterien oder sorgt sogar dafür, dass sie irgendwann Resistenzen entwickeln und für Menschen und Tiere noch gefährlicher werden.

 

Frühstücks-Cerealien können Kinder ersticken

Frühstücks-Cerealien in Form kleiner Kügelchen sind - vor allem für Kinder - gefährlich. Sie können ihre Atemwege versperren, sodass die Kinder daran ersticken. Gesund sind sie ohnehin nicht: Die meisten Cerealien enthalten mindestens 30 Prozent Zucker und schädigen den Insulinspiegel.

 

Abgelaufene Medikamente sind lebensgefährlich

Alte Schmerzmittel werden von vielen Menschen "für den Notfall" aufbewahrt. Dabei können abgelaufene Medikamente giftig und sogar lebensgefährlich werden. Deshalb gehören sie nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums entsorgt.

 

Spannholz-Möbel verpesten die Luft

Möbel aus Spannholz bestehen aus bis zu 50 Prozent aus Klebstoffen. Diese enthalten giftiges Formaldehyd, das Augen, Haut, Schleim- und Atemwege schädigen kann. In Deutschland und den USA ist Formaldehyd als krebserregend eingestuft. Wer Spannholz-Möbel in seiner Wohnung hat, hat in den Räumlichkeiten häufig eine stärker mit Schadstoffen belastete Luft als im Freien.

 

Trampoline verursachen schwere Verletzungen

Trampoline machen Spaß. Doch sie gehören zu den gefährlichsten Gegenständen im Haushalt. Zahlreiche schwere Verletzungen wie Oberschenkelbrüche oder Nackenschäden gehen auf Trampolin-Unfälle zurück.

(ww7)

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