Drogen20. April: Heute ist Weltkiffertag

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Am 20. April zünden sich Kiffer weltweit einen Joint an.
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Am 20. April ist internationaler Cannabis-Tag. Wir erklären den Ursprung des inoffiziellen Kifferfesttags. 

Geheimcodes gibt es viele. Man denke nur an die 23, die regelmäßig für Verschwörungstheoretiker herhalten muss. Dass es auch für Drogen geheime Codes gibt, liegt da irgendwie nah. Unter Kiffern wird der 4/20 eine besondere Bedeutung zugeschrieben. Um 4.20 Uhr oder den 20.April - 4/20, wie man das Datum in den USA schreibt - werden weltweit die Joints angezündet und man dröhnt sich synchron zu. Doch woher hat dieser Code seinen Ursprung

 

Kalifornische Kiffer machten die '4/20' populär

Laut einem Bericht der BBC stammt der Code aus dem Jahr 1971. Zu dieser Zeit kiffte eine Gruppe kalifornischer Teenager so viel, dass die Jugendlichen im Dunst irgendwie auf die Idee kamen, es gäbe im Umland von Kalifornien eine riesige Cannabis-Plantage. Um diese zu finden, trafen sich die Schüler jeden Tag um 16.20 - 4.20 - nach der Schule und los ging's. Gesucht wurde selbstverständlich mit einem Joint im Mund, gefunden wurde - genauso selbstverständlich - nichts. 

Der Begriff '4/20', der Code für die Uhrzeit, breitete sich von da an immer mehr in der Kiffer-Community aus. Was von der bekifften Schatzsuche geblieben ist, ist die Bedeutung der 4/20, die seitdem international im Zusammenhang mit Cannabiskonsum steht. So sehr, dass schließlich das New Yorker Magazin "High Times" über den Code schrieb. Wer den Film 'Pulp Fiction' kennt, wird vielleicht auch bemerkt haben, dass Quentin Tarantino alle auftauchenden Uhren auf 4.20 Uhr gestellt hat. Der Regisseur scheint Gras demnach nicht ganz abgeneigt zu sein.

Letztes Jahr sollen über 100 Länder zum inoffiziellen Kiffertag geraucht haben. Dieses Jahr findet er sogar in 126 Ländern statt. Im Londoner Hyde Park soll er schon voll im Gange sein. Na denn... Wir wünschen ein (be-)rauschendes Fest.

 

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