Kampf gegen den Krebs30-jährige Bloggerin Kimspiriert stirbt an Brustkrebs – das Netz trauert

Ein Jahr lang teilte Kim ihren Kampf gegen den Brustkebs mit ihren Fans - jetzt ist die Hamburger Bloggerin gestorben. Nicht nur ihre Familie trauert.

Während der Jahresanfang allgemein mit Neustart, Motivation und guten Vorsätzen assoziiert wird, begann bereits 2017 für Kim mit dem Gegenteil: Im Januar vor genau einem Jahr erfuhr die Hamburger Bloggerin, dass sie Brustkrebs hatte.

 

Diagnose Brustkrebs: Kim kämpfte

Brustkrebs gilt heutzutage – früh erkannt – als gut heilbar. Doch der Tumor in Kims Körper hatte bereits gestreut. So begann das letzte Jahr für die damals 29-Jährige nicht nur mit einer Brustamputation, sondern zusätzlich mit darauffolgender Chemotherapie und Knocheninfusionen.

Doch die junge Bloggerin ließ sich nicht unterkriegen. So sinnlos ihr der Krebs erschien, desto stärker wollte sie der Krankheit etwas Positives abverlangen: Sie entschied sich, ihren Blog und die sozialen Medien als Plattform zu nutzen, auf der sie ihre Geschichte mit anderen Menschen teilte.

Kim klärte schonungslos über alle Facetten der Krebsdiagnose auf – über die andere lieber schweigen – und schaffte damit tatsächlich, der Krankheit doch noch einen Sinn zu geben: Sie schenkte anderen Betroffenen Mut.

Ein Jahr kämpfte Kim. Doch der Gegner war unbesiegbar. An Silvester starb die Hamburger Bloggerin nun im Alter von nur 30 Jahren. Das teilte ihre Familie auf ihrem Instagram-Account in einer bewegenden Nachricht mit:

 

„Bis zu dem Zeitpunkt, an dem sie sanft eingeschlafen ist, hat sie wie die Löwin gekämpft, die sie im Leben war.“

Noch im November zeigte sich die junge Frau positiv: „Wir möchten einfach unsere Ruhe und ab 2018 wieder ein einigermaßen „normales“ Leben führen. In den Urlaub fahren, Zweisamkeit genießen, einfach das Leben leben!“. Leider ging dieser Wunsch nicht in Erfüllung.

 

Ein Beitrag geteilt von Kim (@kimspiriert) am

Schon Mitte Dezember wurden die Beiträge auf Kims Instagram-Account weniger. „Zur Zeit passieren einfach viele seltsame Dinge, die wir erstmal einsortieren müssen“, erklärt die Bloggerin unter einem Krankenhausbild mit ihrem Mann. Zwei Wochen später folgte die Nachricht ihres Todes.

Tausende Fans trauern mit. Unter den letzten Beiträgen der Frau sammeln sich Beileidsbekundungen, sowie lange Kommentare, in denen andere Instagramnutzer ihre Fassungslosigkeit ausdrücken.

Kim schien für sie nicht bloß irgendeine Bloggerin zu sein. Mit ihrer schonungslosen Ehrlichkeit stach sie aus der bunten Instagram-Welt hervor – und zeigte, dass das Leben eben nicht immer strahlend schön und makellos ist. Damit wuchs sie ihren Fans ans Herz.

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(ww4)

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