Pro Organic Beauty 5 Gründe, warum Du nur noch Naturkosmetik an Deine Haut lassen solltest

Was sind die Vor- und Nachteile von natürlichen Inhaltsstoffen?

Seitdem das allgemeine Umweltbewusstsein wieder zugenommen hat, erfreut sich auch Naturkosmetik mit ihrem Anspruch an einen schonenden Umgang mit Mensch und Natur großer Beliebtheit. Wir haben uns für Euch gefragt, welche Vorteile natürliche Kosmetikprodukte wirklich haben und sind der Sache auf den Grund gegangen.

Wer seine Haut liebt, pflegt sie mit Naturkosmetik! Das scheinen viele Menschen zu tun, denn der Markt für organische Kosmetikprodukte scheint Jahr für Jahr zu wachsen - erfreulicherweise! Und außer Frage steht, dass es ein beruhigendes Gefühl ist, seine Haut mit natürlichen sowie tier- und umweltfreundlichen Produkten zu pflegen, die auch noch riechen wie ein wild gewachsener Kräuter- oder Blumengarten. Nur so richtig wissen, was Naturkosmetik eigentlich bedeutet und welche großen Vorteile sie gegenüber konventioneller Kosmetik hat, tun die wenigsten.

 

Was ist organische Kosmetik?

Eine richtige Definition für Naturkosmetik und die entsprechenden Richtlinien gibt es nicht. Ganz allgemein versteht man darunter Produkte, die aus natürlichen sowie tier- und umweltfreundlichen Rohstoffen bestehen. Es wird bewusst auf die folgenden synthetischen Ingredients verzichtet:

  • Polythylenglykol – kurz PEG
  • Parabene,
  • Silikone,
  • Paraffine,
  • Erdölprodukte
  • Synthetische Duftstoffe

Im Vergleich dazu werden die nachstehenden Inhaltsstoffe in den meisten Naturkosmetikprodukten verarbeitet:

  • natürliche Öle, wie Olivenöl, Sojaöl und Jojobaöl
  • ätherische Öle
  • Kräuterextrakte
  • natürliche Duftstoffe
  • Blütenwasser
  • Bienenwachs und
  • Fette, wie Kokosfett, Kakao- oder Sheabutter

Besonders für Allergiker, die schnell mit Hautirritationen auf künstliche Inhaltsstoffe reagieren, eigenen sich Naturkosmetikprodukte hervorragend. Das wäre schon einmal ein wesentlicher Vorteil, aber welche Gründe gibt es noch?

 

5 Vorteile von Naturkosmetik

  1. Frei von Mineralölen Glycerin, Paraffine und Silikone sind Abfallprodukte aus der Mineralölindustrie und werden zur Herstellung vieler herkömmlicher Beautyprodukte verwendet. Eklig, oder? Paraffine beispielsweise bilden auf der Haut eine wasserundurchlässige Schicht und werden besonders häufig bei der Produktion von Lippenstiften eingesetzt. Naturkosmetik verzichtet komplett auf diese synthetischen Zusätze und setzt stattdessen auf pflanzliche Öle und Wachse. Übrigens: Stiftung Warentest hat im März 35 Lippenpflegestifte getestet. 15 Produkte bestanden den Test.
  2. Konservierungsstoffe? Fehlanzeige! Kontaktallergien mit Kosmetikprodukten werden jährlich für rund 80.000 Menschen zum Problem. Besonders häufig sind dafür synthetische Konservierungsstoffe, wie z.B. Isothiazolinone verantwortlich. Meistens werden diese Stoffe aufgrund ihrer antibakteriellen Wirkung eingesetzt. Ähnlich problematisch sind Parabene aufgrund ihrer hormonähnlichen Wirkung sowie der Emulgator Polyethylenglykol (PEG), der die Haut durchlässiger für Wirkstoffe und damit auch für Schadstoffe macht. In Naturkosmetikprodukten kommen hingegen nur natürliche Konservierungsmittel zum Einsatz, die nur ein sehr niedriges Allergierisiko haben. 
  3. Düfte und Farben aus der Natur Künstlich hergestellte Duft- und Farbstoffe sind dafür bekannt, dass sie eine reizende Wirkung haben, und führen häufig zu allergischen Reaktionen. Organische Kosmetik setzt auf Duft- und Farbstoffe aus der Natur, wie z.B. ätherische Öle, Blütenwasser oder auch Kräuterextrakte. Natürlich können auch diese Inhaltsstoffe bei empfindlicher Haut zu allergischen Reaktionen führen. Allerdings werden Duftstoffe nur sehr niedrig dosiert, sodass sie in diesen kleinen Mengen meistens auch von Allergikern gut vertragen werden. Wer jedoch zu besonderer Empfindlichkeit neigt, sollte auch hier lieber auf Nummer sicher gehen.
  4. Tierversuch? Nicht für Naturkosmetik! Unter ethischen Gesichtspunkten sind Naturkosmetikprodukte die deutlich bessere Wahl. Zwar dürfen in der EU seit einiger Zeit offiziell keine Produkte mehr verkauft werden, die an Tieren gestestet wurden, aber es gibt Nischen. So gilt das Verbot nur für Substanzen, die ausdrücklich für Kosmetik hergestellt wurden. Andere Inhaltsstoffe, die z. B. auch für die Herstellung von Medikamenten eingesetzt werden, dürfen weiter an Tieren getestet werden. Deswegen kann sich der Kunde bei konventioneller Kosmetik nie wirklich sicher sein. Für Naturkosmetik gibt es hingegen verbindliche ethische Regeln auf die seit dem 01. Januar 1998 gelten und vertrauenswürdig sind.
  5. Verpackung: so viel wie nötig, so wenig wie möglich Eine riesengroße Verpackung für ein winzig kleines Produkt: Solche Mogelpackungen sucht man in der Naturkosmetik vergeblich. Vielmehr lautet der Vorsatz bei der Produktion immer nur so viel Verpackung um das Produkt zu kreieren, wie auch wirklich nötig ist. Das Engagement immer weniger Abfall zu produzieren ist in der Branche enorm hoch. Das endgültige Ziel sind komplett kompostierbare oder aber wiederverwendbare Verpackungen.   
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