Datenklau500 Millionen Zugangsdaten gehackt: Ist deine E-Mail-Adresse dabei?

Wurden deine Zugangsdaten auch geklaut?
Wurden deine Zugangsdaten auch geklaut?
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Im Internet wurden 500 Millionen geklaute Zugangsdaten gefunden. Wurdest du gehackt? Wie du herausfinden kannst, ob deine E-Mail-Adresse ausgespäht wurde und was du tun kannst.

Das Bundeskriminalamt hat etwa 500 Millionen gehackte Daten auf einer Plattform im Internet gefunden. Darunter fallen E-Mail-Adressen und Passwörter, Zugangsdaten, die wiederum mit weiteren Informationen über dich verbunden sein können.

Wie und wo die Datensätze genau ausgespäht wurden, ist aus ermittlungstaktischen Gründen bisher noch nicht bekannt. Das macht es umso schwieriger, abzuwägen, ob man selbst gehackt wurde.

Für dieses Problem hat das Hasso-Plattner-Institut eine Lösung entwickelt. Über einen sogenannten Identity Leak Checker kann man schnell und einfach herausfinden, ob man vom Datenklau betroffen ist.

Dabei geht es nicht nur um die aktuellen 500 Millionen Zugangsdaten, sondern auch um frühere Hacker-Angriffe. Das Tool gibt es nämlich bereits seit längerer Zeit.

 

Wurden deine Zugangsdaten geklaut? So findest du es heraus

  • Gehe auf die Website des HPI Identity Leak Checker 
  • Dort gibst du deine E-Mail-Adresse ein.
  • Keine Sorge: Das Hasso-Plattner-Institut versichert, dass die Daten nur zum Abgleich und Versenden der Antwort-E-Mail genutzt und dafbei verschleiert wird.
  • Du erhältst eine E-Mail des Hasso-Plattner-Instituts.
  • Öffne dein Postfach. In der E-Mail bekommst du mitgeteilt, ob deine Daten im Internet veröffentlicht wurden.
  • Falls ja, erhältst du eine genaue Übersicht, welche Daten wann von dir geklaut wurden.

Achtung: Wer betroffen ist, wird sich wundern, dass mehr Daten als nur die E-Mail-Adresse im Internet verfügbar sind. Häufig sind die Zugangsdaten mit Telefonnummer, Adresse, Geburtsdatum oder sogar der Sozialversicherungsnummer verknüpft. Daher kommen ganze Datensätze zustande, die im Internet veröffentlicht werden. In der Antwort-E-Mail bekommst du eine genaue Übersicht der Daten, die von dir gefunden wurden, so dass du entsprechend handeln kannst.

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Was mache ich, wenn meine E-Mail-Adresse betroffen ist?

Wurde deine E-Mail-Adresse in der Datenbank gefunden, solltest du alle betroffenen Zugangsdaten sofort ändern.

Zudem ist es ratsam, zu überlegen, ob man dieselbe E-Mail-Passwort-Kombination auf anderen Internetseiten verwendet hat. Wenn ja, sollte man auch diese ändern, auch wenn der Account nicht in der Auflistung dabei ist, um sich vor weiterem Datenmissbrauch zu schützen. Sind die Zugangsdaten ebenfalls mit dem Online-Banking-Konto verknüpft, kann die jeweilige Bank helfen und das Konto gegebenenfalls sperren. 

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(ww4)

 

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