Heiserkeit8 Tipps, wie du deine Stimme schützen kannst

Halskratzen, Hustenreiz, Heiserkeit oder einfach nur zu viel geredet? So einfach kannst du deine Stimme schützen. 

Halskratzen Frau trinkt Wasser
Foto: iStock // svetikd
Inhalt
  1. Wer sollte seine Stimme schützen? 
  2. Was reizt die Stimme? 
  3. Wie kann man seine Stimme schützen und pflegen? 

Da ist es wieder: Wir sind in einem Meeting, beginnen den Morgen nach einem langen Elternabend oder besprechen mit unseren Mädels Top Secret Themen – und plötzlich ist die Stimme weg. Besonders in Momenten wie diesen verunsichert uns eine kratzige oder fehlende Stimme. Doch warum werden manche von uns immer wieder von Heiserkeit und Stimmproblemen überrascht?

 

Wer sollte seine Stimme schützen? 

Menschen, die viel reden, sind besonders von Stimmermüdung betroffen. Dabei sind vor allem bestimmte Berufsgruppen wie Lehrer, Erzieher oder Sänger auf ihre Stimme angewiesen. Auch im privaten Bereich stoßen Eltern oder Vielredner oft an ihre Grenzen und haben mit Heiserkeit und Stimmversagen zu kämpfen. Meist handeln Betroffene erst, wenn die Beschwerden zur Belastung werden. Je eher die Ursachen erkannt werden, desto einfacher kann man die Stimme schützen

 

Was reizt die Stimme? 

Der häufigste Grund für eine brüchige oder heisere Stimme ist eine Erkältung. Doch auch andere Faktoren können unser Stimmorgan beeinflussen. Rauchen und zu viel Alkohol stellen ein hohes Risiko dar. Auch trockene Raumluft und Klimaanlagen sollten gemieden werden, da die Schleimhäute in dieser Umgebung leichter austrocknen. Konstantes Sprechen kann ebenfalls zu einer Belastung und Überanstrengung der Stimme führen. Eine vorbeugende Stimmhygiene hilft in diesen Fällen, die Stimme zu schützen.  

Die Psyche kann sich ebenfalls auf die Stimme auswirken. Wird unsere Klangfarbe bei Freude höher, geschieht genau das Gegenteil, wenn wir uns unwohl fühlen. Unsere Muskulatur erschlafft und unsere Stimme wird tiefer und schwächer. 

 

Wie kann man seine Stimme schützen und pflegen?
 

  • Regelmäßige Redepausen einlegen und Stimme schonen. 
  • Auf keinen Fall flüstern oder sich räuspern, da das die Stimmbänder zusätzlich reizt. 
  • Spezielle Halstabletten befeuchten die Schleimhäute in Mund und Rachen und sind so kleine SOS-Helfer für zwischendurch. 
  • In normalem Sprachtempo und nicht zu laut sprechen.
  • Heilpflanzen als Tee, zum Gurgeln oder Inhalieren lindern Husten, Heiserkeit und Halsschmerzen. So lassen sich auf angenehme Art und Weise der Rachenraum und die Stimme schützen. 
  • Viel trinken – am besten Getränke ohne Kohlensäure in Raumtemperatur. Was für den Körper angenehm ist, tut auch der Stimme gut. 
  • Scharfe, ölige und frittierte Gerichte sowie Kaffee und Milchprodukte vermeiden. Da diese die Schleimhäute anschwellen lassen, sollte man vor wichtigen Vorträgen darauf besser verzichten. 
  • Mit speziellen Stimmübungen wie dem Tonleiter-Trick oder der Korkenübung kann man regelmäßig die Stimme stärken. 
     
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