StauA2 Sperrung: Mehrere Tote durch Unfälle

Die A2 ist nach mehreren schweren Unfällen mit drei Todesopfern weiträumig gesperrt. Der dadurch entstehende Stau zieht sich bereits mehrere Kilometer.

Nach schweren Unfällen am Montagmorgen auf der A2 Richtung Hannover ist der Autobahnabschnitt zwischen Peine-Ost und Hämelerwald gesperrt. Insgesamt kamen drei Menschen ums Leben, zwei weitere wurden schwer verletzt. Aufgrund der Sperrung kommt es zu einem langen Stau, der laut dem Polizeisprecher schon zu Folgeunfällen geführt hat.

Gegen 5:35 Uhr ereignete sich der erste Unfall, in den mehrere Lkws verwickelt waren. Laut der Polizei Braunschweig wurde ein Lastkraftwagen von zwei weiteren Lkws und einem Kleintransporter überholt. Nach dem erfolgreichen Überholmanöver bemerkte der Fahrer des ersten Lkws jedoch ein Stauende und bremste ab. Während der zweite Lkw-Fahrer zu spät reagierte und einen Auffahrunfall verursachte, bekam der Fahrer des Kleintransporters aus Polen von all dem nichts mit und raste ungebremst in den Sattelzug vor ihm. Fahrer und Beifahrer starben noch an der Unfallstelle.

Um 6:28 Uhr kam es zu einem schweren Folgeunfall, dieses Mal am Stauende zwischen der Anschlussstelle Braunschweig-Watenbüttel und Peine-Ost. Gleich vier Lkws kollidierten ineinander. Dabei starb der Fahrer des hintersten Fahrzeugs, zwei weitere wurden schwer verletzt und mit einem Rettungshubschrauber ins nächste Krankenhaus transportiert.

Seither ist die A2 in Fahrtrichtung Hannover ab der Anschlussstelle Watenbüttel voll gesperrt. Die Dauer der Sperrung ist bisher noch unklar, doch schon jetzt muss mit mehr als zehn Kilometern Stau gerechnet werden.

Ortskundige Autofahrer werden daher gebeten, das Unfallgebiet weiträumig zu umfahren und die empfohlenen Umleitungen zu nutzen. Diese lauten: U8, U10, U12, U14 und U16.

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