Virale WerbungAdidas-Werbung rührt Zuschauer zu Tränen

Dass Werbung zu einem viralen Hit werden kann, haben große Unternehmen längst bewiesen. Jetzt ist Adidas dran - mit einem Werbespot von einem Studenten entwickelt.

Nach Friedrich Liechtensteins Edeka-Werbung 2014 ("Supergeil") begannen im mehr Unternehmen, sich mehr Gedanken über ihre Werbespots zu machen. Werbespots von IKEA und Telekom (siehe hier) folgten und wurden zu millionenfach auf Youtube geklickt - eine Win-Win-Situation für das Unternehmen und den Zuschauer.

Doch wie bringt man Menschen dazu, freiwillig Werbung zu schauen? Diese Frage stellte sich der Regie-Student Eugen Merher von der Filmakademie Baden-Württemberg. Der 26-Jährige drehte diesen Werbespot (siehe oben) für Adidas und bot es dem Unternehmen an.

Adidas lehnte ab. Gleich zwei Mal.

Eugen Merher stellte den Spot auf Youtube ein - inzwischen zählt das Video knapp 8,5 Millionen Aufrufe! Bei dieser bahnbrechenden Zuschauerzahl war es bloß eine Frage der Zeit, bis sich Adidas umentschieden hat: "Mittlerweile habe ich Anfragen von Adidas aus verschiedenen Teilen der Welt bekommen", sagt Merher. Ob er das Angebot von Adidas annimmt, ist noch unklar.

Was hat dieser Werbespot, was viele andere nicht haben? Es spricht eine unausgesprochene Wahrheit aus, stellt die Unsterblichkeit wahrhafter Träume dar - und beruht im Kern sogar auf wahrer Begebenheit, wie Eugen in einem Interview verriet.

(ww7)

Kategorien: