BabytodGericht hat entschieden - Baby Charlie musste sterben

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In England entschieden Ärzte jetzt über den Tod eines Babys.
Foto: iStock

In Großbritannien ließen Ärzte ein todkrankes Baby sterben, noch ehe die Eltern an ihm eine weitere Therapie im Ausland testen konnten. 

In Großbritannien haben Ärzte den Gerichtsstreit um das Leben eines todkranken Babys gewonnen. Das neun Monate alte Baby Charlie kam mit einem Gendefekt zur Welt und konnte laut BBC weder sehen, hören, Geräusche von sich geben noch sich bewegen. Die verzweifelten Eltern wollten das Baby, das nur dank lebenserhaltender Maßnahmen überhaupt noch lebte, zu einer experimentellen Therapie in die USA bringen.

Diese letzte Hoffnung der Eltern wurde von den behandelnden Ärzten des Babys zunichtegemacht. Nachdem im April eine Vorinstanz geurteilt hatte, die Therapie könne dem Säugling höchstwahrscheinlich nicht helfen und man würde den "Prozess des Sterbens" so nur unnötig verlängern, wurden die lebenserhaltenden Maßnahmen bei Charlie eingestellt

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Die Klage der Eltern wurde verworfen. Wie der Richter urteilte, treffe er die Entscheidung zwar "schweren Herzens", doch sei er überzeugt davon, in Charlies Interesse zu handeln. Ob die Eltern das Urteil weiter anfechten, ist unklar. 

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