Aktion gegen CatcallingDiese Studentin bietet aufdringlichen Männern die Stirn!

Es ist keine Seltenheit, dass Frauen auf offener Straße belästigt werden. Diese Studentin setzte jetzt mit einer mutigen Aktion ein Zeichen gegen Catcalling!

Catcalling
Mit diesem künstlerischen Projekt will sie "Catcallern" Einhalt gebieten.
Foto: Instagram/dearcatcallers



So gut wie jede Frau hat es schon mal erlebt! Man ist auf dem Weg zur Arbeit oder auf einem gemütlichen Shoppingausflug und dann passiert es – eine Männergruppe beobachtet einen in aufdringlicher Art und Weise, spricht einen von Weitem an oder pfeift einem sogar hinterher. 
Meist wird dieses belästigende und in gewissermaßen frauenverachtende Verhalten, das als „Catcalling“ bezeichnet wird, von Seiten der Frau mit Ignoranz gestraft. In diesem kurzen Moment wird einem aber selten klar, dass es sich hierbei bereits um Belästigung handelt. Frauen werden durch dieses Verhalten zu einem Objekt der männlichen Begierde degradiert, ohne dass die Männer mit gravierenden Konsequenzen zu rechnen haben. 

 

Eine Studentin aus Amsterdam setzt sich gegen Catcalling ein

Um auf diese alltägliche Situation aufmerksam zu machen und den Männern Paroli zu bieten, startete die Studentin Noa Jansma ein mutiges Projekt. 
Anhand von Selfies hielt sie die Aufdringlichkeiten einen Monat lang fest und postete die Fotoserie auf dem eigens dafür eingerichteten Instagram-Account „dearcatcallers“. Auf den Selfies steht sie im Vordergrund und hinter ihr die Männer, die ihr zuvor hinterhergepfiffen hatten. Durch die Komposition sollen die Machtverhältnisse umgedreht werden. 

 

#dearcatcallers

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Gegenüber der BBC verriet Noa Jansma, dass sie lange Zeit nicht gewusst habe, wie sie in solchen Situationen reagieren solle. Sie konnte und wollte das Verhalten der Männer nicht ignorieren, weil die Männer nicht ohne Konsequenzen davonkommen sollten. Wehrte sie sich gegen die Aufdringlichkeiten, eskalierte die Situation oftmals und das machte der Studentin Angst. 

 

Ein Projekt mit großer Reichweite

Mit ihrem Instagram-Account will Noa Jansma darauf Aufmerksam machen, dass es sich bei „Catcalling“ um ein globales Phänomen handelt. Männer sollen sich ihrem Verhalten bewusst werden und ihre Aufdringlichkeiten als Eingriff in die Privatsphäre der Frauen wahrnehmen. 
Über den Instagram-Account sollen weltweit auch andere Mädchen ihre Fotos und Erfahrungen mit „Catcalling“ teilen können, um dem Thema auch weiterhin öffentliches Interesse zu schenken. Die Selfies helfen dann nicht nur den Opfern, besser mit solchen Situationen klarzukommen, sondern tragen auch zu einer Bewegung bei, die sich aktiv gegen dieses Phänomen einsetzten und auch etwas bewirken kann!  

 

#dearcatcallers

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