UmweltAldi macht Schluss mit Papier- und Plastiktüten

Aldi zieht vor – Schluss mit Einwegtüten! Der Discounter nimmt sowohl Papier- als auch Plastiktüten aus dem Sortiment. Das gilt für Aldi Nord und Süd.

Aldi nimmt Einwegtüten aus dem Sortiment.
Aldi nimmt Einwegtüten aus dem Sortiment.
Foto: iStock

Immer mehr Geschäfte verbannen Plastiktüten aus ihrem Geschäft, verlangen Geld dafür oder aber steigen auf Papiertaschen um. Doch ein Discounter wagt nun den ersten großen Schritt: Bei Aldi wird es zukünftig gar keine Einwegtüten mehr geben.

Sowohl Plastik-, als auch Papiertüten werden aus dem Sortiment verbannt. Stattdessen wird es an der Kasse nur noch Mehrwegtaschen, wie beispielsweise Jutebeutel, geben. Zusätzlich sollen Tragetaschen aus Recycling-Material preisgünstig angeboten werden. Die sind nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch stabiler und wiederverwendbar.

Die Einwegtüten-Reform wird einheitlich bei Aldi Süd und Nord durchgeführt. Die ersten neuen Mehrwegtragetüten sollen ab Oktober im Raum München und Berlin verkauft werden. Danach folgen Schritt für Schritt weitere Filialen. Mit der Einführung der neuen Taschen werden die Einwegtüten verschwinden.

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Doch schon jetzt werden Kunden etwas von der Neuerung zu spüren bekommen: Ab sofort werden Einwegtüten in Aldi-Filialen deutschlandweit teurer. Die Preise für Papier- und Plastiktüten steigen auf 15 und 20 Cent. 

Die Preiserhöhung kommt aber einem guten Zweck zugute – mit den Erlösen sollen Umweltprojekte finanziert werden. Am günstigsten bleibt immer noch: Eigene Taschen mitbringen!

Im Video: 9 Geheimnisse von Aldi, die niemand kennt!

 

(ww4)

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