Lieber unverpacktAldi ohne Plastik: Das verändert sich beim Discounter

Aldi verbannt Plastik weiter aus dem Sortiment. Jetzt werden die Discounter konkret – bis 2025 soll sich bei Aldi Nord und Süd so einiges ändern.

So wenig Plastik wie möglich. Dieser Prämisse unterliegen die neuen Anti-Verpackungs-Maßnahmen von Aldi Nord und Süd, die in dieser Angelegenheit an einem Strang ziehen. Erst vor kurzem kündigten die Discounter an, bei Bio-Obst und –Gemüse auf Plastikverpackungen verzichten zu wollen. Jetzt gehen sie einen Schritt weiter: Bis 2025 sollen 30 Prozent der Verpackungsmenge ganz aus dem Sortiment verschwinden.

Das Projekt trägt den Titel „Die ALDI Verpackungsmission: Vermeiden. Wiederverwenden. Recyceln.“ und verfolgt eben solche Ziele. Verpackungen sollen wenn möglich vermieden werden. Wer hat sich nicht auch schon einmal gefragt, wieso ausgerechnet die Bio-Gurke in Plastik gewickelt werden muss? Auf viele Verpackungen dieser Art könnte man somit von vornherein verzichten.

Gleichzeitig gibt es vielerlei Verpackungen, die sich nachhaltiger gestalten lassen können. Das soll ein zweiter Schritt der Maßnahme sein – wenn schon verpackt, dann wiederverwertbar. Das könnte bedeuten, dass sich tatsächlich einiges beim Discounter ändern wird. Die für Aldi so typischen Pappkartons verschwinden immer mehr. Obst und Gemüse wird bereits nur noch in Mehrwegkisten geliefert. Und auch die Eigenmarken werden bald anders aussehen. Aldi Nord und Süd haben sich darauf geeinigt, bis 2022 100 Prozent derer Verpackungen recyclingfähig zu gestalten.

Mit den Maßnahmen geht der Discounter einen Schritt voraus. Sogenannte Unverpackt-Läden genießen immer größere Popularität. Doch erst wenn die großen Händler mitziehen, kann dem Plastikmüll tatsächlich entgegengewirkt werden. Wir sind gespannt!

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