TragödieAlly Parker verliert Tochter und Vater fast zeitgleich - jetzt ist Braylynn tot

Was Ally Parker gerade durchmachen muss, ist unvorstellbar: Gemeinsam mit ihrem todkranken Vater verabschiedete sie sich nun von ihrer Tochter, die an einem Hirntumor gestorben ist.

Das Foto dieser furchtbaren Situation geht aktuell um die Welt. Es rührt zu Tränen. Zu sehen ist die 5-jährige Braylynn, die, mit Schläuchen verbunden, in einem Krankenhausbett liegt. Daneben sitzt Sean Parker, der Großvater des kleinen Mädchens. Auch er wird nicht mehr lange leben – der Mann leidet an einer neurologischen Erkrankung, die ihm in Monaten oder aber auch Wochen das Leben kosten wird. Millionen Menschen fieberten mit - jetzt ist die kleine Braylynn gestorben.

Was Ally Parker in diesem Moment aushalten muss, ist nicht in Worte zu fassen. Sie weiß, dass sie zwei der wichtigsten Personen ihres Lebens, ihre Tochter Braylynn und ihren Vater verlieren wird.

„In ein paar Tagen werde ich mein wunderschönes kleines Mädchen beerdigen müssen. Monate, vielleicht nur Wochen, später, werde ich meinen Vater beerdigen müssen“, schreibt die junge Mutter auf Facebook, „Ich verliere meine beiden Helden innerhalb eines Jahres. Wieso passiert uns das? Was haben wir getan, um das zu verdienen?“

Ally Parkers Tochter litt an einem besonders aggressiven Gehirntumor. Der Krebs wurde erst Anfang Dezember, an Nikolaus, diagnostiziert.  Die Ärzte stellen ein diffuses intrinsisches Ponsgliom, kurz DIPG, fest. Dabei handelt es sich um die aggressivste Form eines Hirntumors, der bisher unheilbar ist.

Bereits am 07. Januar bereiteten die Ärzte die Familie darauf vor, dass Braylynns Herz innerhalb weniger Stunden aufhören würde zu schlagen. Doch das tat es nicht. Aus einer Stunde wurden sechs, aus Stunden Tage. Bis vor einigen Tagen war Braylynn jedoch noch immer am Leben, sie wurde beatmet, doch ihr Herz schlug weiter stark und regelmäßig.

Das eigene Kind zu verlieren, ist eins der schlimmsten Dinge, die einem Menschen wiederfahren können. Keine Mutter sollte ihrer Tochter beim Sterben zusehen zu müssen, hilflos, ohne etwas dagegen tun zu können.

Ein Fünkchen Hoffnung bestand noch – die Familie erfuhr nun von einer experimentellen Therapie in Mexiko, die noch in den Startlöchern steht. Die Behandlung wäre die letzte Hoffnung für die kleine Braylynn gewesen.

Da Braylynns Herz entgegen aller Prognosen so lange noch schlug, schöpften die Ärzte erst vor wenigen Tagen noch neue Hoffnung: Obwohl sie bereits nichts mehr für das Mädchen tun konnten, werden jetzt neue Behandlungsmöglichkeiten diskutiert. Die 5-Jährige überraschte nicht nur die Medizin, sondern auch ihre Familie: Sie war stärker als erwartet. Jetzt hat sie den Kampf gegen den Krebs verloren.

Auf Facebook dokumentierte die Mutter die Gesundheit ihrer Tochter. Auch jetzt möchte sie weiterhin auf die Krankheit aufmerksam machen. Mittlerweile trauern weltweit unzählige Menschen mit und sind in Gedanken bei Ally Parker und ihrer Familie.

 

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(ww4)

 

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