Würgeschlange im Latumer SeeAnakonda in NRW wurde gefangen

Tagelang hielt eine Anakonda die Gegend um Meerbusch in NRW in Atem, tauchte immer wieder im Latumer See auf. Nun wurde die gefasst: Das Tier misst 2,40 Meter!

Update vom 30. August:

Aufatmen in NRW: Die Anakonda, die den Raum Meerbusch in Schrecken versetzte, wurde von der Feuerwehr gefasst. Zuvor war der Latumer See gesperrt worden und spezielle Fangvorrichtungen aufgestellt worden. Letzten Endes war es laut 'Spiegel Online' der "beherzte Griff" von Sebastian Schreiner, Reptilienfachmach bei der Düsseldorfer Feuerwehr, dem die Schlange ins Netz ging. Dabei fiel ihm eine Ausbuchtung an dem Schlangenkörper auf: "Verhungert sieht sie nicht aus." 

Ursprüngliche Nachricht: 

Als wäre man im Amazonas: Angler und Spaziergänger sind beunruhig. Im Latumer See ist eine zwei Meter lange Würgeschlange gesichtet worden. Wie gefährlich kann diese Schlange werden?

Der Latumer See in Meerbusch ist derzeit gesperrt. Grund hierfür ist die Sichtung einer zwei Meter langen Würgeschlange. Es handelt sich scheinbar um eine Gelbe Anakonda. Angler haben sie am Donnerstag gesehen und verständigten sofort die Behörden, schreibt die „Rheinische Post“. Die Feuerwehr und das Ordnungsamt begannen nach dem Tier zu suchen und entdeckten sie auf einem Ast. Dort sonnte sie sich und glitt kurz darauf wieder ins Wasser. Danach wurde sie nicht mehr gesehen.

Die Meinung von Experten ist, so berichtet „RP-Online“, dass die Schlange nicht gefährlich für Menschen sei. Kleine Tiere, wie Katzen oder Hasen könnte die Schlange jedoch erwürgen. Trotz der eher geringeren Gefahr ist der See derzeit gesperrt. „Zugang zum See gesperrt. Eine Schlange der Gattung Gelbe Anakonda befindet sich im Gewässer beziehungsweise am Uferbereich“, steht auf dem Schild vor dem See geschrieben.

Wer die Schlange im, am oder um den Latumer See sieht, sollte das sofort melden. Sollte das Tier nämlich wieder auftauchen, steht ein Team mit Schlangenhaken und einer Box bereit, sodass die Schlange unversehrt eingesammelt und – sofern sich kein Besitzer meldet – zur Auffangstation für Reptilien in Brüggen gebracht werden kann.

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