FahndungAndernach: Geflohener Mörder konnte gefasst werden

Die Polizei fahndete nach Sergej Bekker. Der Mann ist ein verurteilter Mörder und war aus einer Psychiatrie in Andernach geflohen. Jetzt ist er gefunden worden

 

Update: Geflohener Mörder wurde gefasst

Eine Woche nach seiner Flucht konnte die Polizei den Psychiatrie-Insassen Sergej Bekker nun fassen. Am heutigen Freitag um vier Uhr morgens wurde in Karlstein am Main gefunden. Eine Streifenwagenbesetzung war auf den Mann aufmerksam geworden und hatte ihn kontrolliert, wie die Polizei Koblenz berichtete. Da entpuppte er sich als der Mörder, nach dem bereits seit Tagen gefahndet wurde. 

 

Der Mann war aus einer Psychiatrie in Andernach geflohen

Nach einem Arztbesuch am 15. Februar kehrte Sergej Bekker nicht in die Rhein-Mosel-Fachklinik zurück. Bis jetzt fehlt jegliche Spur von dem Mann, weshalb die Polizei nun über eine Öffentlichkeitsfahndung auf Hinweise hofft.

Der 34-Jährige ist ein verurteilter Mörder und befand sich bereits seit 2005 in der Psychiatrie in Andernach, die auf psychisch kranke Straftäter spezialisiert ist, bis ihm letzten Donnerstag die Flucht gelang. Der Insasse war wegen einer Erkältung zum Arzt gegangen. Wegen eines Therapiefortschritts durfte er die Klinik verlassen - zum abgemachten Zeitpunkt tauchte er jedoch nicht wieder auf. 

Sergej Bekker hat seinen Vater im Schlaf mit einer Axt umgebracht und ebenfalls versucht, seinen Bruder zu töten. Vor Gericht gilt der Mörder als schuldunfähig, da er an Wahnvorstellungen leiden soll. Da er jedoch eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellt, wurde er in eine Psychiatrie eingewiesen.

Dort machte Bekker Fortschritte, so dass er bereits 2015 auf die Außenstation verlegt wurde. Doch nach Bild-Informationen nehme der Mörder Medikamente - so lange soll er als ungefährlich gelten - deren Wirkung jedoch irgendwann nachlässt. Ein Rückfall und eine erneute Gefahr seien damit nicht auszuschließen.

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