Zoff um LockerungenAngela Merkel: Neues Machtwort im Corona-Drama! Da platzte ihr der Kragen

Bei der Besprechung der Bundesländer über die Corona-Lockerungen geriet Angela Merkel an ihre Grenzen – mit deutlichen Konsequenzen.

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Nach wochenlangen Beschränkungen und nur leichten Lockerungen haben sich die Bundesländer gemeinsam mit Kanzlerin Angela Merkel bei der Telefonkonferenz auf wesentliche Erleichterungen für die Zukunft einigen können.

 

Angela Merkel: Sie war "kurz davor aufzugeben"

So sollen die Kontaktbeschränkungen dahingehend gelockert werden, dass sich von nun an zwei Haushalte treffen dürfen. Auch die Vorgaben bei den Geschäften wurden geändert: Alle Läden dürfen unabhängig von ihrer Verkaufsfläche wieder öffnen. Während in manchen Punkten Einigkeit herrschte, kam es bei vielen anderen Themen, darunter zum Beispiel die Forderung einer Obergrenze für Neuinfektionen, zu Zoff zwischen den Vertretern der Bundesländer.

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Das sorgte vor allem bei Angela Merkel für Umut. Angesichts der Streitereien sei sie "kurz davor aufzugeben", soll die Kanzlerin laut Teilnehmern während der Besprechung gesagt haben. Das berichtet die "Bild"-Zeitung. Viereinhalb Stunden soll die Kanzlerin mit den 16 Ministerpräsidenten diskutiert haben, bis endlich eine Einigung erzielt wurde.

Das Problem: Die Bundesländer haben unterschiedliche Ansichten, was die Lockerungen angeht. Während Sachsen-Anhalt beispielsweise noch vor der Konferenz Treffen von fünf Personen wieder erlaubte, fordert Bayerns Ministerpräsident mehr Zurückhaltung bei den Exit-Strategien. Zum Streit-Höhepunkt kam es dann beim Thema Kontaktbeschränkungen.

 

Lockerungen bei den Kontaktbeschränkungen sorgen für Streit

Angela Merkel wollte die bestehende Regelung, dass eine Person nur eine weitere Person eines anderen Haushaltes treffen darf, nicht ändern. Einige Bundesländer wehrten sich, am Ende entstand der Kompromiss. Die Kanzlerin soll diesen allerdings nur zähneknirschend hingenommen haben. "Wir können jetzt über jeden Punkt reden, aber ich muss noch zum Balkan-Gipfel. Aber bitte...ich kann da auch fehlen...", soll sie laut "Bild" gesagt haben.  

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Am Ende entschloss sich die Runde außerdem dazu, mehr Verantwortung an die Bundesländer abzugeben. So sollen sie in vielen Punkten künftig nach eigenem Ermessen entscheiden. Direkt nach dem Treffen hat sich Markus Söder allerdings erneut kritisch zu den zügigen Lockerungen von Ländern wie beispielsweise Nordrhein-Westfalen geäußert. Gut möglich also, dass die neue Freiheit am Ende doch wieder für Zoff sorgen wird.

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