Was beschlossen wurde

Angela Merkel: So sieht der neue Lockdown-Plan aus!

Kanzlerin Angela Merkel hat heute zusammen mit den Landeschefs einen neuen Lockdown-Plan beschlossen.

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Am heutigen Mittwoch (28. Oktober) berät sich Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten zum weiteren Vorgehen in der Corona-Pandemie. Doch schon jetzt ist klar: Angesichts der stetig steigenden Zahl an Corona-Neuinfektionen will die Bundeskanzlerin deutlich strengere Maßnahmen einführen.

Immer mehr Corona-Neuinfektionen: Merkel warnt vor System-Kollaps

Bei einer Fraktionssitzung am Dienstag stellte sie bereits klar, wie gefährlich die derzeitige Situation sei - vor allem im Hinblick auf die Menschen, die aufgrund einer Corona-Infektion auf der Intensivstation behandelt werden müssten. Derzeit verdoppele sich die Zahl der belegten Intensivbetten alle zehn Tage.

Neuer Corona-Rekord: Das fordert Angela Merkel jetzt

"Noch vier Mal Verdopplung und das System ist am Ende“, warnt Merkel. Bei den Neuinfektionen gebe es zudem eine Verdopplung alle sieben bis acht Tage. Um einen Kollaps des Gesundheitssystems zu verhindern, müsste nun gehandelt werden, stellte die Kanzlerin klar.

Corona-Gipfel: Neue Maßnahmen sollen ab dem 4. November gelten

Der Beschlussvorlage zufolge, die unter anderem dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegt, will die Regierung einen Lockdown light einführen. Die neuen Maßnahmen, wenn sie von allen Bundesländern angenommen werden, sollen Informationen der "Bild" zufolge am Montag, den 2. November in Kraft treten und bis zum Ende des Monats anhalten.

Das Entscheidende für die Kanzlerin: Die Kontakte müssen minimiert werden. "Familien und Freunde sollen sich auch unter Corona-Bedingungen in der Weihnachtszeit treffen können. Dazu bedarf es jetzt erneut, wie schon im Frühjahr, einer gemeinsamen Anstrengung", heißt es in der Beschlussvorlage.

Neue Corona-Maßnahmen: Restaurants und Bars sollen schließen

Konkret sollen in den nächsten Wochen Aufenthalte in der Öffentlichkeit und im privaten Raum nur mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Haushalts erlaubt sein. Auf Besuche von Verwandten sollte - wenn möglich - in nächster Zeit verzichtet werden.

Düstere Corona-Prognose: Das passiert bei 20.000 Neuinfektionen am Tag

Darüber hinaus plant die Regierung dem Papier zufolge deutliche Einschränkungen bei allen Aktivitäten, bei denen Menschen auf andere Menschen treffen. So sollen alle Gaststätten, Bars und Kneipen geschlossen werden. Und auch Freizeitangebote durch Opern, Kinos, Theater und Freizeitparks soll es vorerst nicht mehr geben.

Einzelhandel und Schulen sollen weiterhin ermöglicht werden

Ebenfalls schließen müssen Fitnessstudios, Sportanlagen, Schwimmbäder und Bordelle. Veranstaltungen aller Art werden untersagt. Der Einzelhandel soll unter Hygiene-Auflagen geöffnet bleiben, gleiches gilt für Friseursalons. Auch Schulen und Kitas sollen so lange wie möglich offen bleiben.

Zudem werden Arbeitgeber dazu angehalten, ihren Angestellten Arbeiten im Home Office zu ermöglichen. Ob die Bestimmungen aus dem Beschlusspapier so tatsächlich eingeführt werden, wird sich nach dem Corona-Gipfel am Mittwochmittag zeigen.

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