Bei der WHO

Angela Merkel warnt: Nächste Pandemie kommt!

Angela Merkel warnte zum Auftakt der Jahrestagung der Weltgesundheitsorganisation WHO vor einer erneuten Pandemie.

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Im Rahmen der jährlichen Weltgesundheitsversammlung der WHO mahnte Angela Merkel in einer Videoschalte: "Diese Pandemie ist noch nicht bewältigt – und sie wird auch nicht die Letzte sein." Die Bundeskanzlerin plädierte daher für weltweite Vorsichtsmaßnahmen.

Angela Merkel: "Nach der Pandemie ist vor der Pandemie"

Auf der WHO-Versammlung warb Angela Merkel für einen internationalen Pandemievertrag, der die einzelnen Länder zu einer besseren Kooperation bringen solle. So könnten die Menschen früher gewarnt und es könne schneller gehandelt werden, um eine neue globale Pandemie im Keim zu ersticken. "Nach der Pandemie ist vor der Pandemie", sagte die CDU-Politikerin. "Auf die Nächste sollten wir möglichst gut vorbereitet sein." Das sei das Signal, das sie sich von dieser Weltgesundheitsversammlung erhoffe. Zudem forderte Merkel mehr Geld für die Weltgesundheitsorganisation.

Angela Merkel warnt: Nächste Pandemie kommt!
"Nach der Pandemie ist vor der Pandemie", warnte Angela Merkel bei der Weltgesundheitsversammlung. Foto: IMAGO / Christian Spicker

Jens Spahn: Staaten sollen sich zur Kooperation verpflichten

Jens Spahn stimmte der Bundeskanzlerin zu. "Die Staaten müssen sich zur Kooperation und Umsetzung von gemeinsam gesetzten Vorschriften verpflichten“, sagte der Gesundheitsminister der Deutschen Presse-Agentur (dpa) nach Informationen des Redaktionsnetzwerks Deutschlands (RND). So sollten Staaten zu besserem Informationsaustausch verpflichtet werden, um bei Gefahren früher Alarm schlagen zu können und eine weltweite Virusausbreitung verhindert werden könne. 

Spahn forderte wie Angela Merkel, dass der WHO von anderen Ländern mehr Geld gezahlt werden müsse. "Es kann nicht richtig sein, dass private Stiftungen teilweise mehr Geld geben als die großen Staaten der Welt“. Deutschland ist derzeit der größte Geldgeber der WHO, gefolgt von der Bill und Melinda-Gates-Stiftung.

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