Was tun? Angst vor WhatsApp-Kettenbrief: So reagieren Eltern richtig

In Deutschland geht der Grusel-Kettenbrief "Momo" um. Auch viele Kinder und Jungendliche bekommen die WhatsApp-Nachricht. Wie Eltern jetzt am besten reagieren sollten. 

Vor allem Kinder und Jugendliche bekommen Kettenbriefe, mit oft gruseligen und verstörenden Inhalten. In diesem Moment können sie meist gar nicht einordnen, dass es sich um eine Fake-Nachricht handelt und bleiben verstört und verängstigt zurück. Für Eltern ist es in dieser Situation besonders wichtig, mit ihren Kindern über die Nachricht zu sprechen und ihnen klarzumachen, dass es sich um keine reale Bedrohung handelt. 

Die WhatsApp-Nachricht von "Momo" ist verstörend: 

„Hallo ich bin Momo und bin vor 3 Jahren verstorben ich wurde von einem Auto angefahren und wenn du nicht möchtest das ich heute Abend um 00:00 Uhr in deinem Zimmer stehe und dir beim schlafen zuschaue dann sende diese Nachricht an 15 Kontakte weiter. Du glaubst mir nicht? Angelina 11 hilt die Nachricht für fake und schickte sie an niemanden weiter in der Nacht hört sie Geräusche aus einer Ecke ihres zimmers sie wollte nach gucken doch auf einmal rante etwas auf sie zu am nächsten Morgen wurde sie Tot in ihrem Bett gefunden Tim 15 schickte die Nachricht nur an 6 Leute weiter am nächsten Morgen wachte er mit einem abgefressenen Bein und einem abgeschnittenen Arm auf Linda 13 schickte die Nachricht an alle weiter heute hat die ihre wahre liebe gefunden und wohnt mit ihrem freund in einer modernen Villa. Falls du diese Nachricht nicht weiter schickst weisst du was passiert also pass auf und schicke sie weiter“

>>> Polizei warnt: "Momo"-Kettenbrief auf WhatsApp ist gefährlich​

 

Was Eltern tun sollten, wenn "Momo" ihren Kindern schreibt

Am besten solltet ihr mit euren Kindern über die Gefahr von Kettenbriefen sprechen, bevor sie möglicherweise auf dem Handy eures Kindes landen. Denn haben sie die Nachricht erst einmal gelesen und vielleicht schon einen riesigen Schrecken bekommen, ist es schwieriger sie davon zu überzeugen, dass diese Nachrichten eigentlich gar nicht echt sind. Zumal sie meistens von Freunden weitergeleitet wurden, die die Gefahr selbst ebenfalls nicht einschätzen konnten. 

 

Ganz wichtig, dem Kind klarmachen: "Dir passiert nichts!" 

Natürlich ist es nicht leicht, Kindern zu erklären, dass es sich bei solchen Nachrichten nicht um eine reale Bedrohung handelt. Zumal sie in Form einer WhatsApp-Nachricht auf dem Telefon des Kindes gelandet ist und nicht zum Beispiel in einer fiktiven Geschichte passiert. Also sprecht mit euren Kindern darüber, dass immer wieder solche Kettenbriefe kursieren, dass sie nicht real sind und am Allerwichtigsten, dass sie keine Bedrohung darstellen. 

Am besten gebt ihr euren Kindern diese Tipps mit auf den Weg, wie sie reagieren sollen, wenn sie wieder einmal eine gruselige SMS oder WhatsApp-Nachricht bekommen, die sie nicht zuordnen können. 

  • Sofort die SMS oder WhatsApp den Eltern zeigen. 
  • Die Nachricht niemals weiterleiten. 
  • Die unbekannte Nummer auf dem Handy sperren lassen. 
  • Kommt der Kettenbrief von einer Freundin oder einem Freund, sollten deren Eltern ebenfalls informiert werden. 
  • Alle Eltern sollten im Nachgang recherchieren, ob es sich um einen bereits bekannten Kettenbrief handelt, sonst ggf. die Polizei informieren. 

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