Corona-PandemieAnsturm auf Skigebiete: Erste Orte abgeriegelt!

Chaos nach den Feiertagen: Weil der Andrang zu groß ist, müssen jetzt erste Ski-Orte abgeriegelt werden!

Der Ansturm auf die Skigebiete nimmt kein Ende: Bereits zwischen den Feiertagen machten sich so viele Menschen auf zu den beliebtesten Ski-Orten, dass es zu einem Verkehrschaos in Winterberg und Co. kam. Doch nach Neujahr scheint die Lage nun zu eskalieren - mit extremen Konsequenzen.

 

Trotz Corona: Großer Andrang in den Skigebieten

Durch den Corona-Lockdown ist der Ski-Urlaub, wie viele ihn jedes Jahr machen, dieses Mal nicht möglich, denn nicht nur die Hotels und Restaurants sind geschlossen, sondern auch die Pisten gesperrt. Das scheint viele jedoch nicht davon abzuhalten, einen Ausflug zu den Skigebieten in Deutschland zu machen.

Weil der Andrang zu groß war und Abstandsregeln nicht mehr eingehalten werden konnten, musste die Polizei am Sonntag (03. Januar) nun sogar ganze Skigebiete abriegeln. Zuvor hatte bereits der Ort Erbeskopf auf den Besucheransturm reagiert, allerdings bisher nur Zufahrtsstraßen blockiert. Jetzt werden die Maßnahmen verschärft.

 

Ski-Orte wurden von der Polizei abgeriegelt

Besonders extrem war die Situation laut der "Bild" am Sonntag in Winterberg. Hier rückte die Polizei mit einer Hundertschaft an, doch auch die konnte nicht verhindern, dass vermehrt gegen die Corona-Regeln verstoßen wurde. Deshalb wurde schließlich die Piste von der Polizei geräumt.

"Wir haben gestern Abend noch ein Betretungsverbot ausgesprochen, aber die Leute sind trotzdem wieder hierhergekommen", so eine Sprecherin der Stadt zu der Zeitung. Radikale Maßnahmen wurden auch im Taunus getroffen. Der große Feldberg wurde im Umkreis von zehn Kilometern für Auswärtige abgeriegelt.

Trotz Corona: Mega-Ansturm auf Skigebiete in Bayern!

Im Harz kam es am Wochenende trotz der Appelle, keine Tagesausflüge anzutreten, erneut zu einem Besucher-Ansturm. Die Folge: Verkehrschaos und kilometerlange Staus. Zwischenzeitlich musste die Bundesstraße 4 einseitig gesperrt werden. Nach den Feiertagen ist in der Woche nun mit deutlich weniger Besuchern zu rechnen. Ob dies allerdings auch für das kommende Wochenende gilt, bleibt abzuwarten.

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