AchtungAprilscherze und Corona: Darum droht jetzt sogar Gefängnis

Aprilscherze können dieses Jahr besonders teuer werden. Während der Corona-Pandemie verstehen viele Länder keinen Spaß und setzen Corona-Aprilscherze unter harte Strafen.

Scherzkekse sollten sich ihre Streiche für den 1. April dieses Jahr gut überlegen. Denn in Zeiten von Corona hört der Spaß schnell auf. Aktuell ziehen vermehrt Falschinformationen ihre Kreise in sozialen Medien und sorgen für Unsicherheit. Um diese Gefahr etwas einzudämmen und auch unangebrachten Aprilscherzen vorzubeugen, haben sich manche Länder vorbehalten, Scherze bezüglich des Coronavirus unter Strafe zu stellen.

 

Gefängnisstrafen für Corona-Aprilscherze und Falschmeldungen

In Thailand wird das Verbreiten von Falschmeldungen beispielsweise sehr streng mit bis zu fünf Jahren Haft bestraft – auch wenn es als Scherz gedacht war. Seit letztem Jahr gibt es ein Gesetz, das das Verbreiten von sogenannten „Fake News“ in Thailand verbietet und mit einem Haftantritt oder einer Geldzahlung bestraft. Auch in Taiwan wird hart gegen Falschmeldungen vorgegangen. Hier sind eine Haftstrafe von bis zu drei Jahren und/oder eine Geldstrafe zu erwarten. Auch in Indien verkündeten die Behörden, dass gegen „Fake News“ „zügig und kräftig“ durchgegriffen wird.

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Corona-Aprilscherze: Deutsche Regierung warnt

Das deutsche Gesundheitsministerium sieht die Gefahr durch das Verbreiten von Falschmeldungen und unangebrachten Scherzen am 1. April ebenfalls kritisch, sieht aber von strengen Strafen ab. Viel mehr wird darum gebeten, von Corona-Aprilscherzen abzusehen. In einem offiziellen Tweet heißt es: „Erfundene Geschichten und Aprilscherze zu Corona können zur Verunsicherung beitragen und genutzt werden, um Falschmeldungen zu verbreiten.“

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