Hartz IV"Arche"-Mitarbeiter berichten: 40% aller Kinder bekommen kein Frühstück!

Jeder ist sich selbst der Nächste.

Dieses Motto scheint in einigen Familien, die Hartz IV beziehen, ganz oben auf der Tagesordnung zu stehen – die Leidtragenden sind natürlich die Kinder.

Einige Kinder, die in Deutschland von Hartz IV leben, haben es doppelt schwer: Das wenige Geld, das ihnen zusteht, geht zuerst durch die Hände ihrer Eltern und die denken manchmal nur an sich.

Mitarbeiter des Kinderhilfsprogrammes „Arche“ sehen solche Probleme fast täglich bei der Arbeit und berichten sogar von Fällen, in denen Eltern ihre Sozialhilfe oder Geldspenden der „Arche“ lieber für sich als für ihre Kinder ausgeben. Dabei handelt es sich natürlich um Einzelfälle, doch gegenüber RTL Aktuell machte „Arche“-Sprecher Wolfgang Büscher auf ein weiteres Problem aufmerksam: „40 Prozent aller Kinder müssen ohne Frühstück in die Schule gehen, weil die Eltern es nicht machen – weil sie vielleicht auch nicht aufstehen.“

Damit reagiert Wolfgang Büscher auf den Vorschlag der Berliner CDU Hartz IV, nur noch an über 50-Jährige zu verteilen. Darunter würden in erster Linie wieder die 2 Millionen Kinder leiden, deren Familien auf Hartz IV angewiesen sind. Daher fordert die „Arche“ mehr Geld für Lehrer und Erzieher, um zu gewährleisten, dass am Ende nicht nur die Eltern, sondern auch die Kinder von den Zahlungen profitieren.

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