Trauriger VorfallArgentinien: Mädchen stirbt wegen Pestizid-Vergiftung an einer Mandarine

In Argentinien aß ein 12-jähriges Mädchen von einer Mandarine. Das Kind bekommt Magenkrämpfe und stirbt - die Frucht war mit Pestiziden vergiftet.

Dass Pflanzenschutzmittel schädlich für uns sind, ist kein Geheimnis. In einigen Fällen können die Pestizide sogar tödlich sein, wie nun ein trauriger Falls aus Argentinien beweist.

Ein Mädchen und ihr Neffe fanden eine Mandarine am Straßenrand in der Provinz Corrientes und aßen sie. Kurz darauf bekamen beide schwere Magenkrämpfe, mussten erbrechen und zitterten. Die Vergiftung der 12-Jährigen war so stark, dass sie es nicht mehr ins Krankenhaus schaffte und auf dem Weg dorthin verstarb. Der Junge überlebte den schlimmen Vorfall, da er wohl nur eine geringe Menge der Mandarine aß.

Argentinien: Mädchen stirbt wegen Pestizid-Vergiftung an einer Mandarine
In Argentinen aß eine Schülerin von einer Mandarine - und starb an den Folgen einer Pestizid-Vergiftung.
Foto: iStock
 

Verbotene Pestizide in der Mandarine

Eine Autopsie ergab, dass die Frucht mit dem verbotenen Pestizid "Carbofuran​" belastet war. Die Schülerin hatte wohl versehentlich eine Überdosis zu sich genommen. Wo die Mandarine herkam, ist unklar. Arbeiter einer nahe gelegenen Plantage wurden befragt. Die Ermittler vermuten jedoch, dass die Mandarine von einem Lastwagen gefallen und auf dem Wegrand gelandet war. 

Im Juli soll es wegen des gleichen Pestizids in der argentischen Provinz zum Tod von über 200 Hunden gekommen sein.

Carbofuran ist in Deutschland nicht zulässig, bei Bedarf können aber Ausnahmegenehmigungen erfolgen.

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