RTL2-SozialdokuArmes Deutschland: Hartz-4-Jacky tauscht Kinder gegen Energy Drinks und Kampfhund

Jacky aus der RTL2-Sozialdokumentation „Armes Deutschland: Stempeln oder abrackern“ lebt von Hartz 4 und richtet sich ausschließlich nach ihren eigenen Regeln. Ihre Kinder hat die zweifache Mutter in eine Pflegefamilie abgeschoben.

Inhalt
  1. Armes Deutschland: Mutter gibt ihre Kinder ab, weil sie kein Bock auf sie hat
  2. Süchtig nach Energy Drinks - Jacky verscherbelt Spielsachen der Kinder
  3. Jacky sind Hunde wichtiger als ihre eigenen Kinder

Viele der Protagonisten bei „Armes Deutschland: Stempeln oder abrackern“ provozieren gerne. Das trifft auch auf Jacky zu. „Wenn Leute keine Tattoos haben, kann ich die nicht so wirklich ernst nehmen“, mit diesem Statement stellt sich die 24-Jährige vor. Sie selbst hat sogar einige Tattoos im Gesicht und macht grundsätzlich nur das, worauf sie Lust hat – arbeiten gehört nicht dazu. Wofür gibt’s schließlich Hartz 4?

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Armes Deutschland: Mutter gibt ihre Kinder ab, weil sie kein Bock auf sie hat

Ihre beiden kleinen Töchter im Alter von ein und zwei Jahren hat sie vor einigen Monaten abgegeben. Wenn sie mal kein Bock auf ihre Kinder hatte, stellte sie sie einfach bei Freunden ab und ging feiern. „Ja, mir war das zu stressig mit den beiden“, erklärt Jacky gleichgültig. Mittlerweile leben ihre Töchter in einer Pflegefamilie. Das Kindergeld hat sie trotzdem immer weiter kassiert, bis sie vor wenigen Tagen doch erwischt wurde.

Jacky ist süchtig nach Energy Drinks.
Jacky hat ihre Kinder einfach abgegeben. 
Foto: RTL2
 

Süchtig nach Energy Drinks - Jacky verscherbelt Spielsachen der Kinder

Da nun das nötige Geld fehlt, will Jacky Klamotten und Spielsachen ihrer Mädchen im Secondhand-Shop verkaufen. 10 Euro bekommt sie für die Erinnerungsstücke, die die Hartz-4-Empfängerin auch gleich wieder zu investieren weiß, denn Jacky liebt Energy Drinks. „Energy ist halt meine Sucht und wenn ich den nicht krieg, dann keine Ahnung, dreh ich durch, werd aggressiv oder so“, erklärt sie grinsend. Bis zu hundert Euro investiert Jacky jeden Monat in ihre Sucht. Wenn sie kann, trinkt sie sechs bis acht Energy Drinks pro Tag. „Für mich ist das eigentlich wie Wasser“, meint sie schulterzuckend.

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Jacky sind Hunde wichtiger als ihre eigenen Kinder

Neben Energy Drinks hat Jacky noch eine andere Leidenschaft: Hunde. Im Gegensatz zu ihren Kindern ist ihr ihre Hündin nicht zu anstrengend. Bei dem Tier handelt es sich um eine Mischung aus verschiedenen Listenhunden. „Die Hunde dürfen eigentlich nicht gehalten werden, aber das ist mir egal“, stellt Jacky fest. Sie lässt die Hündin einfach ohne Leine und Maulkorb herumlaufen. Hören tut das Tier nur bedingt und angemeldet ist es auch nicht. Dass der Hund so eine Gefahr für ihre Mitmenschen darstellt, ist Jacky ebenfalls herzlich egal. Stattdessen denkt sie darüber nach, sich noch ein weiteres Tier zuzulegen. Dieses Mal soll es ein Welpe sein. Ob sie sich dem gewachsen fühlt, will die Reporterin wissen, immerhin waren ihr ja auch ihre eigenen Kinder zu viel Stress. Jacky sieht das Problem nicht und erklärt, dass sie sich aus Liebe zu den Tieren auch keinen Job suchen würde. So ein Welpe gehe schließlich vor. Alles andere finde sie verantwortungslos.

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