RTL2-SozialdokuArmes Deutschland: Hartz-IV-Alex (23) hat über 95.000 Euro Schulden und will nicht arbeiten

Alex aus der RTL2-Sendung „Armes Deutschland – Stempeln oder abrackern“ ist davon überzeugt, dass sich arbeiten in Deutschland nicht lohnt. Lieber lebt er von Hartz IV und häuft jede Menge Schulden an und das mit gerade einmal 23 Jahren.

„Armes Deutschland – stempeln oder abrackern“ ist zurück. Die RTL2-Sozialdoku widmet sich erneut der Frage: Lohnt sich Arbeit in Deutschland? Der 23-jährige Alex aus Celle glaubt die Antwort auf diese Frage zu kennen und bezieht deshalb Hartz IV. Arbeiten ist einfach nicht so seins. Zusammen mit dem Hartz-IV-Satz seiner Frau Maria (23) und dem Kindergeld für die drei gemeinsamen Kinder kommen sie auf rund 1.500 Euro im Monat und genießen ihr Familienleben.

 

Armes Deutschland: 95.000 Euro Schulden in fünf Jahren 

Doch Alex hat mit seinen 23 Jahren bereits über 95.000 Euro Schulden angehäuft. Sobald er volljährig wurde, verfiel der heute dreifache Vater in einen regelrechten Kaufrausch. Allein an seinem 18. Geburtstag kaufte er sich gleich sechs Handys – natürlich auf Pump. Die Geräte wollte er weiterverkaufen und so einen netten Gewinn machen. Geklappt hat das eher weniger, und jetzt fünf Jahre später sitzt Alex auf einem riesigen Schuldenberg. „Ich möchte was dagegen tun, aber jetzt noch nicht“, erklärt er eher gleichgültig.

Alex und Maria wollen nicht arbeiten gehen.
Alex uns Maria sitzen auf einem riesigen Schuldenberg.
Foto: RTL2
 

Armes Deutschland: Selbst im Gefängnis machte Alex Schulden

Alex hat sogar Schulden aus seiner Zeit im Gefängnis. Als er obdachlos war, hielt er sich mit kriminellen Machenschaften über Wasser. Am Ende wurde er wegen besonders schweren Einbruchs und Diebstahls in 64 Fällen zu eineinhalb Jahren Haft verurteilt. In der JVA tauschte er seine Gefängnisgrundausstattung immer wieder bei anderen Häftlingen gegen Kekse oder Chips ein, wenn die etwas verloren hatten und Ersatz brauchten. So finanzierte sich Alex ein schönes Leben hinter schwedischen Gardinen. Dass die immer wieder ersetzten Becher und Teller auf seinen Namen Kosten verursachten, war ihm egal. Er merkte ja nichts davon und landete so vom Gefängnis aus in der Schuldenfalle. Was tut man nicht alles für ein bisschen Luxus.

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