RTLZwei-Doku

Armes Deutschland: Hartz-IV-Mutter spricht über Situation, dann schreitet das TV-Team ein

In der Sendung "Armes Deutschland – deine Kinder" sorgt eine Aussage einer Protagonistin für Entsetzen.

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Derzeit ist auf dem Sender RTLZwei die dritte Staffel der Doku "Armes Deutschland – deine Kinder", in der es vor allem um von Armut betroffene Kinder in Deutschland geht, zu sehen. In der zweiten Folge der Staffel wurde das Schicksal von Doreen aus Baden-Württemberg und ihren fünf Kindern beleuchtet.

"Armes Deutschland": Doreens Familie droht die Zwangsräumung

Doreen ist alleinerziehend und muss sich nun auch noch Sorgen um ihr Zuhause machen. Der Familie droht die Zwangsräumung! Am Tag, an dem der Gerichtsvollzieher vor der Tür stehen soll, flüchtet Doreen mit ihren Kindern in ein Hotel. Die sind begeistert von dem Wechsel, schließlich haben sie noch nie in einem Hotel übernachtet.

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Für die Zukunft wünscht sich Tochter Ashley eine feste Bleibe. Sie wolle nicht mehr umziehen, sondern "einmal richtig Wohnen bleiben können", so die 13-Jährige. Die Zukunft der Familie sieht allerdings besorgniserregend aus: Das Geld reicht nur für zwei Nächte in dem Hotel - wie es danach weitergeht, ist völlig unklar.

Doreen äußert schrecklichen Gedanken - TV-Team reagiert sofort

Aufgrund der dramatischen Lage scheint die Reinungskraft deshalb jegliche Hoffnung zu verlieren. Sie deutet im Interview an, mit dem Gedanken zu spielen, das Leben ihrer Kinder und ihr eigenes zu beenden. So spricht sie von Tabletten, die sie zusammen nehmen wollen, um am nächsten Tag nicht mehr aufzuwachen.

Das TV-Team ist angesichts dieser Aussagen alamiert und reagiert umgehend. Eine Psychologin wird Doreen zur Verfügung gestellt, mit der die Mutter über ihre Gedanken reden kann. Im Gespräch erkennt sie schließlich, dass ein Selbstmord auf keinen Fall der richtige Weg ist.

Wie geht es für Doreen und ihre fünf Kinder weiter?

Nach den zwei Tagen kehrt die Familie in die Wohnung zurück. Zwar war der Gerichtsvollzieher noch nicht da, doch Doreen erhält wenig später einen Brief, der die Zwangsräumung in vier Wochen ankündigt. Bis dahin kann Doreen für ihre Kinder und sich nach einer neuen Bleibe schauen.

Die Stadt bietet Doreen daraufhin eine 63-Quadratmeter-Wohnung an, doch die ist ihr zu klein. Und auch ihre Kinder lehnen die angebotene Wohnung ab. Deshalb spielt die Fünffach-Mutter mit dem Gedanken, in einen deutlich kleineren Schrebergarten-Wohnwagen zu ziehen. Ob dies tatsächlich die neue Bleibe für ihre Familie wird oder ob Doreen sich doch für das Angebot der Stadt entscheidet, bleibt abzuwarten.

Du hast Selbstmord-Gedanken oder kennst jemanden, der welche hat? Dann kontaktiere bitte umgehend die Telefonseelsorge unter telefonseelsorge.de. Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 kannst du außerdem anonym und rund um die Uhr Hilfe von Beratern bekommen, die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.

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