Wilde Beschimpfungen und ObdachlosigkeitArmes Deutschland: Hartz-IV-Paar darf Kinder nicht sehen

Auch in den neuen Folgen der RTL2-Sozialdokumentation „Armes Deutschland – stempeln oder abrackern“ geben alte Bekannte wie Isabella und Dennis Einblicke in ihren Alltag mit Hartz IV.

„Armes Deutschland – stempeln oder abrackern“ begleitet erneut Hartz-IV-Empfänger in ihrem Alltag. Isabella (29) und Dennis (35) aus Köln sind Eltern von fünf Kindern, die aber alle in Pflegefamilien leben. Natürlich liegt das nicht an ihnen. Dennis ist sich sicher, dass das Jugendamt Menschenhandel betreibt. Seiner Meinung nach ist das der einzige Grund, warum die beiden ihre Kinder nicht bei sich haben dürfen. „Die betreiben Menschenhandel. Den Pflegefamilien ist es doch egal, ob die ein Kind oder einen Hund bekommen. Die wollen nur Geld dafür. Wir haben nur Nachteile“, schimpft er.

 

Dennis und Isabella verlieren alle fünf Kinder

Als die beiden ein gelber Brief erreicht, sind sie überrascht. Es handelt sich um eine förmliche Zustellung, die sie darüber unterrichtet, dass ihr zweitältestes Kind den Namen der Pflegefamilie annehmen soll. Für Dennis eine Katastrophe. „Solche Menschen wie ihr haben keine Kinder verdient. Ihr seid Dreck“, richtet er den Eltern durch die Kamera aus.

 

„Armes Deutschland" - ein Teufelskreis

Isabella leidet sehr unter den Aggressionen ihres Mannes. Dieser wirft ihr hingegen Gleichgültigkeit vor und schreit sie an. „Ich würde tausend Mal tauschen. Egal welches Kind ich kriege, lieber das Kind haben als du“, hält er ihr vor. Ein Satz, der Isabella sehr verletzt. Wie immer ist Dennis sich selbst keiner Schuld bewusst. Immer sind es die anderen, das Jugendamt, das Jobcenter oder eben seine Frau.

Nach nur kurzer Zeit vertragen sich Isabella und Dennis aber wieder und alles scheint vergessen. Ein Teufelskreis, der zeigt, wieso die beiden tatsächlich das Sorgerecht für ihre fünf Kinder verloren haben.

„Armes Deutschland – stempeln oder abrackern“ läuft dienstags Abend um 20:15 Uhr auf RTL2.

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