RTL2-SozialdokuArmes Deutschland: Mega Flohmarktpleite bei Dennis und Isabella

Am Dienstagabend zeigte RTL2 neue Folgen der Sozialdokumentation „Armes Deutschland – stempeln oder abrackern“. Erneut gibt die Sendung einen Einblick in das Leben des arbeitslosen Paares Isabella und Dennis. Sie versuchen ihr Glück auf einem Flohmarkt.

Selbstständig eine neue Bleibe zu finden, gestaltet sich für Isabella (29) und Dennis (35) aus „Armes Deutschland – stempeln oder abrackern“ eher schwierig. Dennis stört das aber nicht. Viel besser fände er, wenn der Staat ihm ein Haus geben würde statt einer Wohnung zur Miete. Laut seiner Rechnung könne der Staat so sogar Geld sparen, wenn er ihm einmalig ein Haus gibt, statt ihm immer wieder die Miete zahlen zu müssen – ein Leben lang. Denn selbst arbeiten will Dennis auf keinen Fall. „Wofür soll ich denn arbeiten? Es gibt genug Leute, die für mich das Geld verdienen“, meint der 35-Jährige.

 

Dennis liebt seine Arbeitslosigkeit

Bereits seit zehn Jahren lebt das Paar von Hartz IV. „Ich hab einen stolzen Arbeitsvertrag beim Jobcenter seit über zehn Jahren und beziehe darüber Leistungen“, erklärt Dennis. Er glaubt das Sozialsystem verstanden zu haben und fürchtet keine Sanktionen. Auch wenn er regelmäßig seine Termine beim Jobcenter schwänzt. Dies kommentiert er dann schmunzelnd mit Sprüchen wie „Die arbeitende Klasse kommt pünktlich und die Prominenz kommt zu spät.“ Dass sie dank dieser Einstellung kein richtiges Zuhause haben, stört ihn nicht.

Seit Dennis und Isabella ihre Wohnung im Februar 2015 verloren haben, wurden ihre Sachen vom Jobcenter eingelagert. Nun verlangt dieses aber eine Bestandsaufnahme, um die Einlagerung auf Notwendigkeit zu prüfen. Immerhin kostet die Lagerung den Staat monatlich fast 210 Euro.

 

„Armes Deutschland" - Der Titel ist Programm 

Wie immer lässt Dennis seine Frau die Arbeit machen. Doch Isabella fühlt sich dazu alleine nicht in der Lage. Da Dennis seine Hilfe verweigert, bricht das Paar die Aktion ab. Abermals kommt es zum Streit, denn natürlich ist für Dennis Isabella an allem Schuld. Isabella versucht hingegen zu schlichten und hat eine Idee. Sie will ein paar Dinge auf dem Flohmarkt verkaufen, bevor die hier weiter einstauben. Gesagt, getan und auf einmal kann auch Dennis anpacken und seiner Frau helfen – zumindest ein wenig.

Doch der Ausflug zum Flohmarkt wird alles andere als erfolgreich. Statt um sieben Uhr morgens trudeln die beiden erst gegen 12 Uhr mittags in der Verkaufshalle ein. Ihnen bleiben noch knapp zwei Stunden zum Verkaufen und die 21 Euro Standmiete wieder einzunehmen. Zudem hat Dennis sehr unrealistische Preisvorstellungen. Einen alten Föhn schätzt er auf 90 Euro und will ihn nicht unter 20 Euro verkaufen. Am Ende verkauft er jedoch nur ein paar Murmeln für sechs Euro und geht mit einem Minus nach Hause.

„Armes Deutschland – stempeln oder abrackern“ läuft dienstags Abend um 20:15 Uhr auf RTL2.

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