RTL2-SendungArmes Deutschland: Muss Hartz-IV-Alex (23) wegen seiner Schulden ins Gefängnis?

In den aktuellen Folgen der RTL2-Sendung „Armes Deutschland – stempeln oder abrackern“ kommt es zu einem Wiedersehen mit Hartz-IV-Empfänger Alex. Wegen seiner vielen Schulden muss er vielleicht bald ins Gefängnis. Was wird dann aus seiner Frau Maria und seinen drei kleinen Kindern?

Inhalt
  1. Hoch verschuldet bringt Alex seine Familie in Gefahr
  2. Hartz-IV-Alex will das Jobcenter verklagen
  3. Armes Deutschland: Alex geht zum Schuldenberater

Schon in der letzten Folge von „Armes Deutschland – stempeln oder abrackern“ auf RTL2 konnten die Zuschauer Hartz-IV-Empfänger Alex (23) kennenlernen. Der dreifache Vater ist sich sicher, Arbeiten in Deutschland lohnt sich nicht. Trotzdem leben er und seine Frau Maria (23) über ihren Verhältnissen.

 

Hoch verschuldet bringt Alex seine Familie in Gefahr

Alex hat bereits über 95.000 Euro Schulden, die er nur mit einem Job abbauen könnte. Doch das kommt für ihn nicht infrage, er schreibt nicht einmal Bewerbungen. Daher wurde Alex jetzt vom Jobcenter sanktioniert. Mittlerweile wird sogar nicht nur sein gesamter Hartz-IV-Satz einbehalten, sondern auch die Miete und das Stromgeld. Zudem steht eine wichtige Zahlung aus, kann er diese nicht begleichen, muss er für mindestens drei Monate ins Gefängnis.

 

Hartz-IV-Alex will das Jobcenter verklagen

Ein Umstand, der Alex herzlich egal zu sein scheint. Dass er mit seinem Verhalten auch seine Frau Maria und die gemeinsamen drei kleinen Kinder mit ins Verderben zieht, interessiert ihn nicht. Da die Familie unter Beaufsichtigung des Jugendamtes steht, müssten Maria und die Kinder ins Frauenhaus, würde Alex in den Knast wandern. Doch für ihn sind auch all dies keine Gründe um endlich arbeiten zu gehen. Im Gegenteil. Lieber möchte er das Jobcenter verklagen. „Wieso sollte ich ein schlechtes Gewissen haben mit Geldern vom Staat gegen den Staat vorzugehen?“, fragt Alex trocken.

Alex hat über 95.000 Euro Schulden.
Alex hat über 95.000 Euro Schulden.
Foto: RTL2
 

Armes Deutschland: Alex geht zum Schuldenberater

Trotzdem will der 23-Jährige etwas unternehmen und geht zum Schuldenberater. Dieser hat aber auch keine guten Nachrichten für Alex. Es ist möglich, dass er wegen vorsätzlichem Eingehungsbetrug angeklagt werden könnte. Immerhin hatte er sich immer wieder neue Dinge gekauft, obwohl er wusste, dass er sie nicht bezahlen würde können. Eigentlich wollte Alex die Schulden durch eine Privatinsolvenz abbauen, doch dafür braucht er einen Job. „Ich hatte eigentlich nie vor für die Schulden zu arbeiten, sondern für die Kinder“, erklärt Alex. Doch am Ende weiß auch er, dass er genau zwei Auswahlmöglichkeiten hat: Entweder er sucht sich endlich einen Job oder er landet hinter Gittern.

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