TäuschungAus Angst vor Konsequenzen: Bundeswehrsoldaten erfinden Überfall, um Verspätung zu vertuschen

Zwei Bundeswehrsoldaten wurden geschlagen und als „Nazi“ beschimpft. Nun kam heraus, dass die ganze Geschichte frei erfunden war, um ihre Verspätung zu vertuschen.

Am vergangenen Donnerstag wurden zwei Bundeswehrsoldaten von drei Männern mit schwarzen Haaren und gebräunter Haut zu Boden geschlagen und als „Nazi“, „Hurensohn“ und „Kindermörder“ beschimpft. Um die Täter zu finden, wurden Zeugenaufrufe gestartet. Doch nun kam heraus, dass die zwei Soldaten die Geschichte erfunden haben, um ihre Verspätung im Dienst zu vertuschen.

Die beiden Soldaten des Jägerbatallion 1 in Schwarzenborn hatten Angst vor den arbeits- und dienstrechtlichen Konsequenzen des Zuspätkommens, da bereits einer von ihnen, laut der „Hersfelder Zeitung“, zweimal zu spät zum Dienst erschienen sei. Stattdessen fügten sie sich die Verletzungen selbst zu und erfanden eine Überfall-Geschichte. Nun wurde ein Disziplinarverfahren eröffnet, sagte der zuständige Pressesprecher der 1. Panzerdivision in Oldenburg, schreibt „Spiegel Online“. Ob der Vorfall aufgrund der Beschreibung der Täter als ausländerfeindlich gesehen wird, kommentierte der Pressesprecher nicht.

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