Das ging danebenAusgeschnitzelt: Polizei-Einsatz im Berliner Promi-Tempel Borchardt!

Das Berliner Restaurant Borchardt hatte am Wochenende nicht nur prominenten Besuch: Die Polizei musste anrücken. 

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Die Corona-Maßnahmen in Deutschland sind gelockert, seit Freitag dürfen auch die Berliner wieder Restaurants besuchen. Anscheinend nehmen einige Betreiber die neuen Regelungen etwas zu locker: Im Borchardt, dem Promi-Lokal der Hauptstadt in der Französischen Straße 47, musste die Polizei anrücken, weil sich zu viele Menschen in dem Restaurant aufgehalten haben. Darunter auch ein Politiker, der es mit den Vorsichtsmaßnahmen nicht allzu ernst genommen hat. 

 

Polizeieinsatz im Berliner Borchardt 

Nach einem Telefon-Hinweis kontrollierte die Polizei das Borchardt. Restaurantleiter Roland Mary sagte der BZ: "Die Beamten sagten uns, dass jemand angerufen habe, und sich beschwert hätte, dass die Abstände bei uns nicht eingehalten würden." Dabei habe man sich an alle Maßnahmen gehalten. "Weniger als die Hälfte unserer Plätze waren besetzt."

Laut einer Polizeisprecherin hielten sich in den Räumlichkeiten etwa 300 Gäste auf. Die Polizei leitete ein sogenanntes Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Verstoßes gegen die Eindämmungsverordnung ein. 

Ausgeschnitzelt: Polizei-Einsatz im Berliner Promi-Tempel Borchardt!
Das Borchardt gilt als das Promi-Restaurant in Berlin.
Foto: Imago Images

Prominenter Gast verstößt gegen die Corona-Regeln

George Clooney, Barack Obama, Heidi Klum - gefühlt war schon jeder Promi, der einmal Berlin besucht hat oder dort lebt, im Borchardt essen. Auch an besagtem Freitagabend saßen prominente Gäste in dem 150 Jahre alten Restaurant zum Speisen und Trinken: "Germany's Next Topmodel"-Juror Thomas Hayo und Christian Lindner (FDP). Letzterer umarmte seinen Bekannten Steffen Göpel, einen Unternehmer und Honorarkonsul von Weißrussland. Die Bilder gingen in den sozialen Netzwerken viral. 

Lindner entschuldigte sich heute (18. Mai) für seinen Fauxpas: "Die spontane Umarmung bei der Verabschiedung war ein Fehler, wie er unter Freunden nach einem Abend leider passiert", sagte der FDP-Chef dem Spiegel. Das sei "kein Vorsatz" gewesen, sondern eine "Unkonzentriertheit". Man bliebe ja am Ende auch "Mensch."

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