ItalienUpdate: Autobahnbrücke der A10 bei Genua eingestürzt

Auf der A10 ist eine Autobahnbrücke in der italienischen Hafenstadt Genua teilweise eingestürzt. Mehrere Fahrzeuge wurden in die Tiefe gerissen. Berichte über Tode oder Verletzte stehen noch aus.

Autobahnbrücke in Genua stürzt ein.
In Genua stürzt eine Autobahnbrücke der A10 teilweise ein. Berichte über Tote und Verletzte gibt es bisher noch nicht.
Foto: iStock

+++Update+++

Ein paar Stunden nach dem Brückeneinsturz in Genua gibt es neue Informationen. Mindestens 22 Menschen sind bei dem Unglück ums Leben gekommen, berichtet „tagesschau.de“. Der italienische Vizeverkehrsminister Eduardo Rixi erklärte, dass zu befürchten sei, dass die Zahl der Toten noch ansteigen könnte. Die italienische Zeitung „Cerriere della Sera“ berichtete, dass auch ein Kind unter den Toten sei. Des Weiteren wurden acht Personen schwer verletzt.

Das Einstürzen der Brücke soll, so schreibt es „t-online.de“ so heftig gewesen sein, dass der Seismograph ausgeschlagen hat. Das passiert normalerweise nur, wenn ein Erdbeben droht. Sicher ist mittlerweile, dass die Morandi-Brücke baufällig gewesen sei. Vielleicht könnte das Unwetter, was zur Zeit des Unglücks herrschte, das Einstürzen begünstigt haben.

Mittlerweile hat der französische Staatschef Emmanuel Macron seine Hilfe angeboten. Auch Angela Merkel hat ihre Anteilnahme an der Tragödie bekundet: „Zusammen mit vielen Deutschen bin ich in Gedanken bei den Opfern und ihren Angehörigen."

+++Alte Meldung+++

Die Nachrichtenagentur Ansa hat berichtet, dass eine Brücke in mehr als 40 Metern Höhe in Genua eingestürzt ist. Ein 100 Meter langes Stück ist betroffen. „La Repubblica“ schrieb online, dass es sich um die Morandi handelt.

Erste Medienaufnahmen zeigen eine große Staubwolke, die über der Stadt hängt. Die Brücke ist eine innerstädtische Autobahnbrücke, die durch die italienische Hafenstadt Genua führt. Die 1182 Meter lange Brücke überquerte Gleisanlagen und ein Gewerbegebiet. Berichte über Tode und Verletzte gibt es bisher noch nicht. Auch die Ursache des Einsturzes ist nicht bekannt.

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