Gefahr auf der A7Autobahneinsatz: Polizei erschießt entlaufenen Hund

Auf der A7 kam es zu einem stundenlangen Autobahneinsatz mit traurigem Ende. Grund war ein entlaufener Hund, den die Polizei letztendlich erschießen musste.

In der Nähe von Fulda kam es auf der A7 zu erheblichen Verzögerungen. Ein entlaufener Hund legte den Verkehr lahm. Obwohl die Polizei einen Unfall verhindern konnte, überlebte das Tier den Einsatz leider nicht.

Die Polizei versuchte stundenlang den entlaufenen Hund einzufangen.
Die Polizei versuchte stundenlang den entlaufenen Hund einzufangen.
Foto: iStock

Am Sonntagnachmittag ging bei der Polizei zunächst der Notruf eines 66-jährigen Mannes ein. Sein Hund, den er nur kurze Zeit zuvor gekauft hatte, war ihm auf dem Rückweg auf einem Parkplatz entlaufen.

Zusammen starteten Besitzer und Polizei eine Suchaktion, die jedoch erfolglos blieb – der Hund war in den Wald verschwunden. Die Polizei rückte ab.

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Doch die Geschichte ging weiter. Denn leider blieb das Tier nicht in der Wildnis, sondern fand seinen Weg zurück zur Straße. Und so kam es, dass die Polizisten nur eine Stunde später bereits wieder im Einsatz waren. Diesmal versuchten sie, den Hund auf der Autobahn einzufangen.

Um den verwirrten Hund zu schützen und Unfälle zu vermeiden, sperrte die Polizei sogar einen Fahrstreifen. Doch alle Mühe blieb vergebens. Immer wieder verschwand der Hund im Wald, um dann wieder auf die Autobahn zu rennen.

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Nach fünf Stunden nahm der Einsatz ein trauriges Ende: Die Polizisten sahen sich gezwungen, den Hund zu erschießen. Sie hatten alles versucht – die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer war in Gefahr, so dass die Polizei keine andere Möglichkeit sah, das Tier unter Kontrolle zu bekommen. Erst am späten Abend konnte die Autobahn wieder vollständig befahren werden.

(ww4)

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