Stundenlange LachanfälleBaby hört über Stunden nicht auf zu kichern: Ärzte entdecken einen Hirntumor

Ein Baby, das stundenlang vor sich hin kichert? Was nach einem ungewöhnlich glücklichen Kind klingt, entpuppte sich im Fall des kleinen Jack als Tragödie: Die Ärzte entdeckten einen Hirntumor.
 

Inhalt
  1. Der Leidensweg von Baby Jack 
  2. Ständiges Kichern: Symptom für einen Hirntumor
  3. Jack und seine Leidensgenossen: Wenn Kinder gegen Krebs kämpfen

Alle Eltern wünschen sich ein fröhliches Baby, das vor Glück nicht mehr aus dem Lachen herauskommt – aber nur sinnbildlich! Denn nachdem ihr Baby teilweise 17 Stunden am Stück vor sich hin kicherte, war Gemma und Ed Young aus Großbritannien klar, dass etwas nicht stimmte. 

 

Der Leidensweg von Baby Jack 

Der kleine Jack aus Winscombe (Somerset, Südwestengland) wurde im Frühjahr 2014 geboren und machte seine Eltern Gemma und Ed zu den glücklichsten Menschen der Welt. Doch schon zwei Wochen später legte sich ein dunkler Schatten auf das Familienglück: Jack litt unter hartnäckigen Lachanfällen, teilweise bis zu 17 Stunden am Tag. Schnell war klar: Jack ist nicht etwa nur ein extrem fröhliches Kind, etwas stimmt nicht. 
Der britischen Tageszeitung 'The Sun' beschrieb Mama Gemma, was an dem Kichern abseits der unnatürlichen Länge nicht stimmte: monoton war es, hervorgerufen ohne jeglichen Grund. "Wie eine Platte mit Sprung", versuchte die 32-Jährige das Geräusch in Worte zu fassen. "Er machte keine Pausen, das Kichern war konstant."

 

Ständiges Kichern: Symptom für einen Hirntumor

Gemma und Ed Young schoben ihre Ängste nicht beiseite, sondern fingen an, Jack untersuchen zu lassen. Lange konnte kein Arzt feststellen, was dem Kleinen fehlt. Bis ein MRT Klarheit brachte: Die stundenlangen Lachanfälle wurden von einem Hirntumor ausgelöst, der auf das Lachzentrum drückte. Der Fachausdruck für den Tumor ist hypothalamisches Hamartom, eine sehr seltene und schwer zu diagnostizierende Krebsform. Jacks Lachen war also kein Ausdruck kindlicher Freude, sondern ein epileptischer Anfall nach dem nächsten. 
Im Juni 2016 konnte der tapfere Junge endlich operiert und von der gutartigen Fehlbildung im Gehirn befreit werden. Seit dem zehnstündigen Eingriff hat Jack nicht einen unkontrollierten Lachanfall gehabt: Der Kleine kichert jetzt nur noch, wenn er etwas wirklich lustig findet. 

 

Jack und seine Leidensgenossen: Wenn Kinder gegen Krebs kämpfen

Jack ist ein Kämpfer. Umso schöner ist, dass sein Hirntumor seine Entwicklung nicht beeinträchtigt hat. "Er entwickelte sich so unglaublich. Seine Sprache, sein Verständnis … Nur, dass er eben die ganze Zeit dabei lachte. Er konnte mit einem Jahr alleine laufen – er konnte laufen und kichern zur gleichen Zeit", erzählte seine Mutter über die Zeit, die ihr Sohn mit einem Tumor im Hirn verbracht hat.
Uns erreichen oft Nachrichten von Kindern, die scheinbar mit endloser Kraft gegen den Krebs in ihnen kämpfen. 2015 war sogar ein Fall dabei, der als Wunder beschrieben werden könnte. Die kleine Paisley hatte einen Hirntumor, der sie das Leben hätte kosten sollen. Doch als die Ärzte den Krebs operativ entfernen wollten, fanden sie keine Wucherung mehr. Medizinisch konnte das nicht erklärt werden
Wesentlich häufiger aber müssen Patienten den Kampf über Monate, über Jahre hinweg ausfechten. Wie die kleine Megan, die als Siebenjährige bereits gegen einen Hirntumor in Mandarinengröße kämpfte – und gewann!
Eine besonders mutige Krebspatientin ist Bloggerin Marlene, die ganz offen über ihre Krankheit schreibt. 2016, als sie mitten im Abitur steckte, wurde bei ihr ein Hirntumor festgestellt, seitdem kämpft sie gegen die tückische Krankheit und lässt die Menschen via Social Media an ihrem Kampf teilhaben. 

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