SchwangerschaftBabyboom: In dieser Klinik sind 76 Krankenschwestern und Ärztinnen schwanger

In der Deggendorfer Klinik ist der Babyboom ausgebrochen. Gleich 76 Krankenschwestern und Ärztinnen sind in dem Donau-Isar-Klinikum schwanger oder frisch Mutter geworden. Was läuft da?

Babyboom in Deggendorfer Klinik: 76 Krankenschwestern und Ärztinnen schwanger
76 Ärztinnen und Krankenschwester gleichzeitig schwanger: Was ist denn da los? ;-)
Foto: iStock

Etwa 10 Prozent der Belegschaft ist.................schwanger! Das ist kein Witz, sondern Tatsache im Donau-Isar-Klinikum Deggendorf-Dingolfing-Landau (Niederbayern). 76 Krankenschwestern und Ärztinnen des Klinikums sind entweder schwanger oder haben kürzlich entbunden.

Dieses Phänomen betrachtet der Klinikumssprecher Jürgen Stern mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Selbstverständlich hat er allen Müttern und werdenden Müttern herzlich gratuliert. Auf der anderen Seite gibt es nun ein Problem bei der Personalplanung im Klinikum. "Wir waren nur auf 50 schwangere Damen vorbereitet, jetzt müssen wir nachbessern", äußerte sich Stern.

Derzeit wird händeringend nach neuen Mitarbeitern gesucht - in erster Linie Schwangerschaftsvertretungen - Schwerpunkt: Kinderkrankenschwestern. Fast könnte man meinen, dass Krankenschwestern, die mit Kindern arbeiten, selbst Lust auf eigene Kinder bekommen - zu Recht.

Im Internet kursieren derweil nicht ganz ernst gemeinte Spekulationen: Ob dort etwa ein attraktiver Pfleger oder Arzt wohl sein Unwesen trieb? Natürlich versicherte eine Krankenschwester ganz schnell, dass der lokale Babyboom nichts mit der Klinik oder a(ttra)ktiven Kollegen gemein hätte.

Vielleicht haben die Frauen einen guten Teamgeist, wollen alles zusammen machen, wie gute Freundinnen? Das würde jedenfalls für die Arbeitsbedingungen in der Klinik sprechen.

Bei der hauseigenen Kinderkrippe (für gerade mal 12 Kinder angelegt) wird es dann spätestens in 7 Monaten auch eng werden, wenn plötzlich 76 Kinder dort toben wollen - vorausgesetzt, es sind keine Mehrlinge unterwegs.

Eins muss man der Klinik hoch anrechnen: Wenn 76 Frauen zehn Prozent der Belegschaft ausmachen, hat die Klinik wohl kein Problem, die Frauenquote freiwillig zu erfüllen.

Wir gratulieren herzlich allen 76 Müttern und beinahe-Müttern!

 

(ww7)

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