Schwangerschafts-TrendBabymoon: Der letzte Urlaub zu zweit

Immer mehr werdende Eltern nutzen ihre vorerst letzte Chance auf Entspannung und machen vor der Geburt ihres Kindes einen Babymoon. Wir erklären, was es mit diesem Schwangerschafts-Trend auf sich hat.

Inhalt
  1. #Babymoon: Ein wachsender Trend
  2. Wie ein Honeymoon für werdende Eltern
  3. Schwangerschafts-Yoga und „Papa-Führerschein“
  4. Das sollten Schwangere beachten

Zwischen Windel wechseln und nächtlichen Schrei-Anfällen bleibt frischgebackenen Eltern oft nur wenig Zeit für sich selbst und für einander. Die Ruhe und Zweisamkeit vor der Geburt genießen werdende Mamas und Papas deshalb im Babymoon.

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#Babymoon: Ein wachsender Trend

Ein Babymoon ist ein Urlaub in der Schwangerschaft. Zusammen mit dem Partner nehmen sich werdende Mütter dabei noch einmal Zeit für all das, was in den nächsten Monaten und Jahren wohl erst einmal auf der Strecke bleiben wird:

Also ein „letztes Mal“ in Ruhe ausschlafen, in den Tag hineinleben und Zeit zu zweit verbringen – ein Honeymoon, eine Hochzeitsreise, für werdende Eltern quasi. Manche verbringen ihren Schwangerschaftsurlaub aber auch mit der besten Freundin oder nehmen sich Zeit ganz für sich allein.

Allein auf Instagram gibt es schon mehr als 800.000 Fotos mit dem Hashtag Babymoon.

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Wie ein Honeymoon für werdende Eltern

Das Wort Babymoon kommt übrigens genau daher: vom Honeymoon! Ursprünglich war der Babymooon die erste Zeit nach der Geburt, in der die Eltern mit ihrem Neugeborenen zu einer Familie zusammenwachsen – genauso wie Frischvermählte in den Flitterwochen also. Erst seit ein paar Jahren ist damit der Urlaub in der Schwangerschaft gemeint.

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Schwangerschafts-Yoga und „Papa-Führerschein“

Der Trend wird immer beliebter: Immer mehr Hotels und Urlaubsorte spezialisieren sich auf Babymoon-Reisen. Neben klassischen Spas und Wellness-Behandlungen bieten sie Angebote, die ganz auf die Bedürfnisse von Schwangeren zugeschnitten sind. Babymoon-Aktivitäten können zum Beispiel sein:

  • Schwangerschafts-Yoga
  • Wassergymnastik
  • Babybauch-Fotoshootings
  • Hebammen-Gespräche
  • Kochabende
  • Vorbereitungs-Crashkurse für Väter
  • Spaziergänge

Aber: Aktivitäten und Ausflüge sind kein Muss. Schließlich geht es ja darum, sich die Zeit zu nehmen, um die Schwangerschaft ganz bewusst zu genießen.

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Das sollten Schwangere beachten

Empfohlen wird ein Babymoon zwischen der 18. und der 24. Schwangerschaftswoche – also im zweiten Trimester. Denn da ist die Übelkeitsphase häufig überstanden und der Babybauch noch nicht so groß, dass er die Bewegungsfreiheit einschränkt.

Schwangere sollten aber unbedingt vor Reisebeginn mit ihrem Arzt absprechen, ob und unter welchen Voraussetzungen ein Babymoon für sie ratsam ist. Das sollten Schwangere beim Verreisen generell beachten. Für den Fall der Fälle arbeiten viele Babymoon-Anbieter und -Hotels eng mit Hebammen und Kliniken zusammen.

Autorin: Julia Adame y Castel

 

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