Medikamentenstudie abgebrochenBabys sterben durch Einnahme von Viagra-Wirkstoff

In den Niederlanden wurde eine Medikamentenstudie durchgeführt, um das Wachstum von Babys im Mutterleib zu beschleunigen. Nun wurde die Studie abgebrochen, weil ein großer Teil der Babys verstorben ist.

19 Babys von insgesamt 93 Frauen, welchen der Wirkstoff Sildenafil (bekannt durch Viagra) während der Schwangerschaft einnahmen, sind verstorben, schreibt die „FAZ“. Nun wurde die Studie abgebrochen. Grund für die Einnahme war das besorgniserregend langsame Wachstum des Babys. Durch den Wirkstoff Sildenafil sollte das Wachstum des Kindes beschleunigt werden. Allerdings, so zeigt es die Studie, habe die Einnahme „möglicherweise nachteilige Auswirkungen für die Babys nach der Geburt“.

Elf der Babys litten an Lungenerkrankungen und hohem Blutdruck in den Lungen. Zu den acht weiteren Babys aus der Sildenafil-Gruppe wurden keine Angaben gemacht. Sechs Neugeborene, die ebenfalls Lungenerkrankungen hatte, haben jedoch überlebt. 15 Frauen, die den Wirkstoff einnahmen, haben ihre Babys noch nicht bekommen und machen sich, laut „Spiegel Online“, große Sorgen um das Wohlergehen ihrer Kinder.

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