Illegaler WelpenhandelBad Burkheim: Polizei rettet sieben Welpen aus Hitze-Transporter

In einem Transporter an der A6 stellte die Polizei sieben illegale Welpen sicher. Alle waren dehydriert und in einem schlechten Zustand.

Das war eine Rettung in letzter Sekunde. Am Mittwochnachmittag bemerkten Passanten, wie Männer auf einem Rastplatz bei Bad Burkheim (RLP) an der A6 aus einem Transporter heraus illegal Hundewelpen verkauften. Sie alarmierten umgehend die Polizei, die grausame Entdeckungen machte.

Die jungen Tiere mussten bei 30 Grad ohne Wasser im heißen Transporter verharren. Sie besaßen keine EU-Pässe oder Impfungen und waren auch nicht gechipt. Ein Schäferhund-Mix war sogar an Ohren und Schanz kupiert, was gegen das Tierschutzgesetz verstößt. Die Tiere waren insgesamt in einem mehr als schlechten Zustand.

Jacqueline Reinhardt von der Berufstierrettung Rhein-Neckar berichtete gegenüber Bild: „Den Tieren ging es sehr schlecht. Es waren sechs Amerikanische Bulldoggen und ein Schäferhund-Mix. Dem ging es ganz schlecht, er konnte nicht mehr laufen, war völlig dehydriert. Die Tiere waren voller Kot, hatten kein Wasser, der Transporter war überhitzt, ohne Licht und Luft.

Die Welpen wurden mit Infusionen versorgt und in eine Tierklinik gebracht. Nach der Behandlung werden die beschlagnahmten Tiere in ein Tierheim überführt, wo sie auf ihre neue Besitzer warten können. Den Welpenhändlern drohen hingegen strafrechtliche Konsequenzen.

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